Speicherpreise steigen weiter

Nanya: RAM soll in Q2 teurer werden, ab Q3 aber wohl stabil

Die Preise für Arbeitsspeicher werden auch im zweiten Quartal diesen Jahres noch weiter ansteigen, da die Nachfrage das derzeitige Angebot übersteige. Allerdings soll sich die Preisentwicklung im dritten Quartal stabilisieren, erklärte DRAM-Hersteller Nanya in Taiwan. Von fallenden Preisen ist dagegen erstmal noch nicht die Rede.

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Nach Ansicht von Pei-Ing Lee, Präsident von Nanya Technology, wird das Marktumfeld in der zweiten Jahreshälfte die Produktionspläne der Speicherchiphersteller maßgeblich beeinflussen. Es soll offenbar nicht wieder zuviel gefertigt werden, um einen erneuten Preiskampf zu verhindern.
Zum Vergleich: Ein DDR4-2400 8-GByte-Kit mit zwei 4GB-Modulen ist aktuell für rund 50 Euro zu haben,
lag im Sommer letzten Jahres aber noch unterhalb von 35 Euro.

Darüber hinaus erklärte Lee, dass Nanya Ende des ersten Quartals auf die neue Fertigung in 20-Nanometer-Technologe umstellen wird. Ende des zweiten oder Anfang des dritten Quartals soll die Massenproduktion entsprechender RAM-Bausteine dann anlaufen.
In rund einem Jahr will Nanya die monatliche Kapazität auf 30.000 Stück der 12-Zoll-Wafer aus der 20-nm-Technik steigern, während die bisherigen Wafer-Stückzahlen aus der 30-nm-Fertigung auf dann ebenfalls monatlich 30.000 Stück fallen wird.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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