Intel NUC7CJYH im Test

Äußerst kompakter und energieeffizenter Mini-PC

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Kompakte Mediaplayer gibt es momentan viele auf dem Markt. Von einfachen Android-Boxen aus China für weniger als 50 Euro, über Amazons Fire-TV Serie oder dem eigenen Smartphone, welches drahtlos oder über HDMI mit dem Fernseher oder Beamer verbunden wird. Doch es gibt noch eine Windows-Nische, die durch kleine Low-End CPUs von Intel am Leben gehalten wird. Eine der wohl prominentesten Vertreter-Familien sind die Intels NUC, welche in leicht abgewandelter Form auch als HDMI-Stick erhältlich sind. Wir wollten wissen: Sind sie die idealen Streaming Clients? Können sie mit dem Spiele-Streaming über Steam umgehen? Sind sie so effizient, dass man sie nie abschalten muss und sie permanent als Audio-Player etc. zur Verfügung stehen?

Eigentlich wollten wir dafür den NUC7PJYH mit dem Pentium J5005 testen, dieser war jedoch nicht verfügbar. Stattdessen tritt hier nun der NUC7CJYH mit Celeron J4005 an. Während der Pentium J5005 mit 4 Kernen und 4 Threads bei 1,5 GHz bis 2,8 GHz läuft, hat der Celeron nur 2 Kerne und 2 Threads bei 2,0 GHz bis 2,7 GHz. Beide CPUs haben eine TDP von 10 Watt. Auch die Grafik unterscheidet sich. Der Pentium geht erneut mit der UHD 605 und 18 Execution Units bei bis zu 800 MHz in Führung, der Celeron hängt mit der UHD 600 und 12 EUs bei bis zu 700 MHz etwas hinterher. Preislich trennen die beiden knapp 40 Euro (rund 160 Euro zu 120 Euro – Stand 28.08.2018). Geliefert wird unser getesteter NUC ohne Arbeitsspeicher und SSD/HDD, es gibt aber auch fertige Konfigurationen zu kaufen.

Marc Kaiser

Redakteur

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