Intel übernimmt Rivet Networks

Erfinder der 'Killer' Netzwerkprodukte gehören nun zu Intel

Alte PC-Hasen werden sich vielleicht noch an die „KillerNIC Netzwerkkarte“ erinnern, die 2006 auf den Markt kam und geringere Latenzen und CPU-Last sowie schnellere Fehlerkorrekturen versprach. Dahinter steht mittlerweile die Firma Rivet Networks, die sich jetzt auch auf WLAN konzentriert, und diese ist nun von Intel übernommen worden.

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Die Erfinder der KillerNIC Netzwerkkarte fungierten damals als Firma „Bigfoot Networks“, die 2011 von „Qualcomm Atheros“, dem Halbleiterentwicklungs-Tochterunternehmen von Qualcomm, übernommen wurde. Nach einiger Zeit gefiel es den KillerNIC-Erfindern allerdings dort nicht mehr. Sie verließen Qualcomm und gründeten Rivet Networks. Danach arbeitete Rivet Networks relativ eng mit Intel zusammen und entwickelte z.B. die Killer 1650x WLAN-Karte, die schon auf Silizium von Intel basierte, und so ist die Übernahme für Branchenexperten keine wirkliche Überrachung.

Intel begründet den Rivet-Kauf mit der gestiegenen Bedeutung performanter WLAN-Lösungen. So gäbe es in typischen Haushalten mittlerweile elf WLAN-fähige Geräte und über 90 Prozent des gesamten Internetverkehrs basiere auf WLAN-Verbindungen. Sogar die für Mobilfunk prädestinierten Smartphones würden zu 70 % Internet per WLAN nutzen.

Rivet Networks ist mit nur rund 20 Mitarbeitern eine relativ kleine Firma und die Mitarbeiter werden nun in Intels „Wireless Solutions Group“ integriert, die wiederum ein Teil der „Client Computing Group“ mit den PC-Produkten ist.

Quelle: Intel

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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