Preise für Grafikkarten steigen weiterhin

Aktuell sind besonders die AMD Radeon betroffen

Bei den Kollegen von 3DCenter hat man einmal ausgewertet, wie sich das Preisgefüge in Sachen Grafikkarten gegen Mitte Oktober 2021 in unseren Breitengraden entwickelt hat. Generell bleibt das Niveau hoch. Während die durchschnittlichen Preise bei Nvidia leicht angezogen haben, kann man wiederum bei AMD eine größere Preissteigerung attestieren.

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Bewusst nicht eingerechnet hat man dabei dir neueren Karten, die ohnehin mit hochgesetzten Listenpreisen vertrieben werden. Schwer zu sagen, ist nun, warum zuletzt gerade die Preise der AMD Radeon gestiegen sind, während die Nvidia GeForce weniger stark betroffen waren. Denn eigentlich war mit dem Gegenteil zu rechnen: AMD soll vom Auftragsfertiger TSMC mehr Wafer zugeteilt bekommen, sodass sich dort die Lieferbarkeit eigentlich bessern sollte. Zwar gab es auch im Durchschnitt eine etwas besser Verfügbarkeit der Grafikkarten sowohl von AMD als auch Nvidia, doch die Preislage hat sich dennoch weiter verschlechtert.

Die Frage lautet, welche Kunden da noch zu den exorbitanten Preisen zuschlagen, welche aktuell deutlich über den unverbindlichen Preisempfehlungen schweben. Eventuell haben einige Kunden in den sauren Apfel gebissen, nachdem man immer wieder vernehmen konnte, dass mit einer Besserung der Situation erst für das zweite Halbjahr 2022 zu rechnen ist. Entsprechend dürfte ein kontinuierliches Absinken der Verkaufspreise auch in den nächsten Monaten nicht eintreten.

Händler dürften sich freuen: Sie können ihre Bestände an Grafikkarten deutlich über den unverbindlichen Preisempfehlungen losschlagen. Auch die Hersteller dürften über die konstanten Margen glücklich sein. Insofern bleibt abzuwarten, ob und wann da wieder eine Rückkehr zu entspannteren Verhältnissen stattfinden könnte.

Quelle: 3dCenter

André Westphal

Redakteur

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