Wischroboter Dreame W10 Pro im Test - Seite 4

Ist die zusätzliche Objekterkennung den Aufpreis wert?

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Fazit

Ist der Dreame W10 Pro deutlich besser, als der Dreame W10? Ja, wenn ihr viel auf dem Boden rumliegen habt – also klassisch mit kleinen Kindern. Habt ihr stets eine aufgeräumte Wohnung, ist der W10 ebenbürtig und preislich attraktiver.

An sich sind sowohl der W10 als auch W10 Pro sehr gut, wenn ihr große Wischflächen habt. Dabei müsst ihr etwas Zeit einplanen, etwa 90 Minuten braucht der Wischer für mein unteres Stockwerk mit einer Wischfläche von 60 Quadratmetern. Dabei wischt der Sauger immer nur die halbe Breite und reinigt dadurch sehr gründlich. Außerdem bevorzugt er lange Bahnen. Flüssigkeiten und ähnliches können vom W10 Pro nicht aufgesaugt werden und beschädigen den Roboter.

Dreame W10 Pro

Als vorrangigen Trockensauger zum nur gelegentlichen Wischen würde ich den W10 und W10 Pro allerdings nicht empfehlen. Dafür ist die Reinigung des Saugers zu umständlich, das können viel günstigere Modelle deutlich besser. Wer viel wischen will, darf sich zwischen Dreame W10 Pro und dem W10 entscheiden.

Positiv:
+ Sehr gutes Wischergebnis für einen Roboter ohne Putzmittel
+ Gutes Saugergebnis, wenn man mindestens die zweithöchste Stufe nutzt
+ Akku dürfte in den meisten Wohnungen für eine zweifache Reinigung reichen
+ Einfache Reinigung der Wasserbehälter möglich
+ Selbstreinigende und trocknende Wischpads
+ Sehr gute Hinderniserkennung

Neutral:
o Kann keine Flüssigkeiten saugen

Negativ:
– Staubbehälter lässt sich nur umständlich leeren
– Lange Nachlaufzeit der Reinigungsstation
– Hoher Anschaffungspreis

Marc Kaiser

Redakteur

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