ISC High Performance 2026: WD stellt validierte, disaggregierte und mehrstufige Speicherarchitekturen für KI- und HPC-Workloads vor

Die neuen Designs helfen Unternehmen dabei, den Durchsatz aufrechtzuerhalten, die GPU-Auslastung zu maximieren und die Gesamtbetriebskosten (TCO) über den kompletten Datenlebenszyklus in den Bereichen KI und HPC hinweg zu optimieren.

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Im Rahmen der diesjährigen ISC High Performance präsentierte WD (Nasdaq: WDC) heute validierte Speicher-Referenzarchitekturen für KI und High Performance Computing.

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Künstliche Intelligenz verändert die Wirtschaftlichkeit von IT-Infrastrukturen grundlegend. Da Daten im Gegensatz zu Rechenleistung beständig sind und sich kontinuierlich vermehren, bilden sie eine stetig wachsende Grundlage, die effizient gespeichert, übertragen und abgerufen werden muss. Bei großem Umfang ist der limitierende Faktor nicht die Rechenleistung. Es stellt sich vielmehr die Frage, wie effektiv die Dateninfrastruktur den Durchsatz aufrechterhalten und Daten ohne Verzögerung an Rechensysteme liefern kann.

Als Reaktion darauf geht der Branchentrend hin zu mehrstufigen Speicherarchitekturen. Diese bieten die Flexibilität, für jede Phase der Arbeitslast die richtige Speicherebene und Leistung bereitzustellen. So können Unternehmen GPU-Auslastung und TCO über den gesamten Lebenszyklus von KI- und HPC-Daten hinweg optimieren.

„In groß angelegten KI- und HPC-Umgebungen liegt die Herausforderung nicht in der Spitzenleistung, sondern in der nachhaltigen Bereitstellung der Daten für die GPU unter Parallelitätsbedingungen”, sagt Jason Strawderman, Direktor für Plattformlösungen bei WD. „Wenn Tausende von Clients auf gemeinsam genutzte Datensätze zugreifen, hängt die Leistung davon ab, wie effizient die Daten über die verschiedenen Speicherebenen verteilt und verschoben werden. Diese validierten Architekturen zeigen, wie ein regelgesteuertes Tiering einen langfristigen Durchsatz und eine gleichbleibende Auslastung gewährleisten kann, während KI- und HPC-Workloads skalieren.”

Die Grundlage für KI- und HPC-Infrastrukturen

Im Zentrum dieser bewährten Architekturen steht das richtliniengesteuerte Auto-Tiering: Daten werden dynamisch auf der Grundlage von Zugriffsmustern und -häufigkeit sowie Lebenszyklusphasen zugeordnet. NVMe™-Ebenen bieten geringe Latenz und hohe Bandbreite für die aktive Datenerfassung und das Training. Der kosteneffiziente Speicher von HDD-Plattformen mit hoher Kapazität kommt bei „warmen” und „kalten” Datensätzen zum Einsatz, die für Retraining, Analyse und Governance genutzt werden.

Dadurch kann sich die Speicherinfrastruktur in Echtzeit an das Verhalten der Workloads anpassen. Der Durchsatz bleibt auch in gemischten KI- und HPC-Pipelines erhalten und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit von teurem Flash-Speicher. Dank Abstimmung von Leistung und Kapazität in großem Maßstab können Unternehmen kostspielige Überprovisionierung vermeiden und eine ausgewogene Systemeffizienz bewahren.

WD hat mehrere Architekturen validiert, die verschiedene Bereitstellungsmodelle unterstützen:

  • Intelligentes Storage-Tiering für KI und HPC mit IBM® Storage Scale in Kombination mit WD OpenFlex® Data24 4000 Series und Ultrastar® Data60: Diese Lösung nutzt ein einziges Dateisystem für zwei Pools – eine leistungsstarke NVMe- und eine kapazitätsorientierte HDD-Ebene. Auf Basis klarer Platzierungs- und Lebenszyklusrichtlinien (Migration, Komprimierung und Bereinigung) lassen sich die Daten je nach Speicherort und Nutzung steuern.
  • Eine BeeGFS-Hochverfügbarkeitslösung mit WD OpenFlex® Data24 NVMe-oF™ EBOF und JBODs der Ultrastar Data-Serie, weitet das Tiering auf verteilte Dateisysteme aus und unterstützt so eine flexible Skalierung sowie eine Kombination aus leistungs- und kapazitätsorientierten Workloads innerhalb eines gemeinsamen Namensraums. Damit stellt die Lösung ein zuverlässiges, leistungsstarkes und hochverfügbares Speichersystem für IT- und HPC-Anforderungen dar. Sie beschleunigt die Anwendungsbereitstellung, erleichtert die Datenverwaltung und optimiert den hochgradig parallelen Zugriff.
  • Die Ceph-basierte Architektur mit der WD Ultrastar Data60 und der WD Ultrastar Data102 verwendet Objektspeicher-Tiering mithilfe von Speicherklassen und Lebenszyklusrichtlinien. NVMe sorgt für die schnelle Verarbeitung von Metadaten und aktiver Workloads, während die JBOD-Plattformen kosteneffiziente Kapazität bereitstellen. Daten werden automatisch zwischen den Ebenen verschoben – ein verteiltes Design ermöglicht eine lineare Skalierung, die Engpässe beseitigt. Replikation und Löschcodierung gewährleisten integrierte Ausfallsicherheit. Die Umstellung auf eine solche JBOD-basierte Ceph-Konfiguration senkt die Kosten und erleichtert die Skalierung der Systeme. Zudem entsteht ein zuverlässiger Speicher mit hoher Kapazität, der zu einer längeren Lebensdauer der Laufwerke beiträgt.

Skalierbare und effiziente KI-Infrastruktur ermöglichen

Diese validierten Architekturen verdeutlichen den Wandel hin zu einer datenzentrierten Infrastruktur, bei der die Leistung von einer effizienten Datenplatzierung, -bewegung und -wiederverwendung abhängt. Durch die Kombination von intelligentem Tiering mit disaggregiertem Speicher können Unternehmen mit WD wirtschaftlich skalieren – bei gleichbleibendem Durchsatz und kontrollierten Kosten, auch wenn das Datenvolumen wächst.

Auf der ISC High Performance 2026 wird WD außerdem seine Data24- und Ultrastar-HDD-Plattformen sowie seine hochkapazitiven Hochleistungsplattformen vorstellen, die auf eine effiziente Datenspeicherung in großem Maßstab ausgelegt sind.

Der Stand von WD befindet sich im Foyer des Hamburger Congress Center (3+H, Booth #Z15).