Nexus Mods ist eine beliebte Website, über die sich ein breiter Fundus von Mods für PC-Spiele beziehen lässt. Doch wie bei vielen anderen Plattformen fluten auch dort mittlerweile in der Qualität oft zweifelhafte KI-Inhalte das Angebot. Untersagen wollen die Plattformbetreiber KI-generierte Mods zum Leidwesen der Community aber dennoch nicht. Sie fordern allerdings von den Moddern Transparenz im Hinblick auf den KI-Einsatz.
Man begründet die Entscheidung damit, dass eine komplette Sperre für mit KI erstellte Mods schwer umzusetzen wäre und wohl nur dazu führen würde, dass der KI-Einsatz unterschlagen wird. Stattdessen hält man es für den besseren Weg, auf Transparenz zu setzen. Mit der Hilfe von KI erstellte Mods müssen verpflichtend also als solche gekennzeichnet werden. Obendrein verspricht Nexus Mods, dass man die Mods aus der Community nicht für KI-Trainings nutzen oder zu so einem Zweck an Dritte weitergeben wird.
Die Entwickler müssen zudem Tags setzen, welche die KI-Nutzung aufzeigen. Obendrein muss öffentlich erklärt werden, wie bzw. wofür generative KI verwendet worden ist. So soll es dann kein Rätselraten mehr geben. Nexus Mods will es zudem erleichtern, bei der Mod-Suche auf Wunsch mit KI erstellte Mods herauszufiltern.
60 Tage lang haben Entwickler nun Zeit, bis 2. Januar 2027, ihre Mods entsprechend zu kennzeichnen. Wird dies nicht getan, können einzelne Inhalte im schlimmsten Fall auch von Nexus Mods entfernt werden. Ein Problem bleibt aber: KI-generierte Inhalte müssen überhaupt erst enttarnt werden. Da bleibt Nexus Mods auf manuelle Moderation und Hinweise aus der Community angewiesen. Im Klartext heißt das vermutlich leider, dass viel durchrutschen könnte.
Quelle: Nexus Mods

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