Wie es scheint, entwickelt sich NVIDIA fast genauso wie Intel – nur sehr viel schneller. Intel startete vor mehr als dreizig Jahren als Speicherchiphersteller, stieg später aber auf Prozessoren um. Das Portfolio wurde mit der Zeit um Chipsätze und Software (Compiler) ergänzt. NVIDIA entwickelte anfangs nur Grafikchips. Kürzlich kamen Chipsätze für den Athlon (nForce) und Pentium III (XGPU) hinzu. Mit der Southbridge des nForce bzw. der xGPU macht man zudem Herstellern hochwertiger Soundchips Konkurrenz. Heute kündigte man schließlich den Einstieg ins Softwaregeschäft an. Dabei startet man vergleichsweise bescheiden und begnügt sich vorerst mit einem DVD-Player. Es ist zu erwarten, dass NVDVD in Zukunft vielen GeForce-Grafikkarten beiliegen wird. Damit könnte das kalifornische Unternehmen alternative Anbieter in Bedrängnis bringen. Bisher legten die Grafikkartenhersteller meist CyberLinks PowerDVD bei. Überredet NVIDIA die Hersteller nun, NVDVD beizulegen, bricht CyberLink eine wichtige Käufergruppe über Nacht weg.
Quelle: NVIDIA

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