„007 First Light“ mit moderaten PC-Mindestanforderungen

Kommender James-Bond-Titel schon mit 3-5 Jahre alten CPUs und Grafikkarten spielbar

Das dänische Entwicklerstudio IO Interactive hat offiziell die PC-Systemanforderungen für „007 First Light“ bekannt gegeben. Der Titel versteht sich als Neuinterpretation der Ursprungsgeschichte von James Bond und erscheint am 27. Mai 2026 für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S sowie Nintendo Switch 2. Parallel zur Spezifikationsveröffentlichung bestätigte das Studio eine enge technische Zusammenarbeit mit Amazon MGM Studios und Nvidia, um insbesondere die PC-Version auf ein hohes technisches Niveau zu heben.

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„007 First Light“ wird als technisch ambitionierter Titel positioniert. Auf dem PC profitiert das Spiel von Nvidias aktuellen RTX-Technologien, darunter DLSS 4 mit Multi Frame Generation. Ziel ist es, höhere Bildraten und ein insgesamt flüssigeres Spielerlebnis zu ermöglichen, ohne Abstriche bei der cineastischen Bildqualität machen zu müssen.

Laut IO Interactive, das auch für die Hitman-Serie bekannt ist, wurden diese Technologien bereits früh in die Entwicklung integriert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Performance, Reaktionsgeschwindigkeit und Bildqualität effektiv über eine breite Palette von Hardware-Konfigurationen skalieren – von Mittelklasse-PCs bis hin zu High-End-Systemen.

Ulas Karademir, CTO von IO Interactive, betonte, dass die Zusammenarbeit mit Nvidia eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der technischen Vision für die Bond-Marke auf dem PC gespielt habe. Ziel sei es, ein visuell hochwertiges und zugleich flüssiges Spielerlebnis zu liefern, ohne übermäßig hohe Hardware-Anforderungen vorauszusetzen, während leistungsstarke Systeme moderne Rendering-Techniken voll ausnutzen können.

Für ein Basiserlebnis in 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde (FPS) fallen die Mindestanforderungen vergleichsweise moderat aus. Vorausgesetzt wird ein Intel Core i5-9500 oder ein AMD Ryzen 5 3500 Prozessor. Auf der Grafikkartenseite nennt IO Interactive eine Nvidia GeForce GTX 1660, eine AMD Radeon RX 5700 oder eine vergleichbare dedizierte Intel-GPU.

Darüber hinaus werden 16 GByte System-RAM sowie 8 GByte Grafikspeicher empfohlen. Der benötigte Speicherplatz liegt bei 80 GByte, unterstützt werden Windows 10 und Windows 11 in 64-bit-Versionen.

Wer „007 First Light“ mit flüssigeren 60 FPS bei 1080p spielen möchte, sollte natürlich zu leistungsfähigerer Hardware greifen. Empfohlen werden ein Intel Core i5-13500 oder ein AMD Ryzen 5 7600 in Kombination mit einer Nvidia GeForce RTX 3060 Ti, einer AMD Radeon RX 6700 XT oder einer entsprechenden Intel-Grafikkarte.

Der Arbeitsspeicherbedarf steigt in diesem Szenario auf 32 GByte, während für die Grafikkarte 12 GByte VRAM angesetzt werden. Diese Reserven sollen insbesondere höher aufgelöste Texturen und fortschrittliche Rendering-Features zuverlässig abdecken. Der Speicherplatz bleibt hier bei 80 GByte, ebenso die Unterstützung für Windows 10 und 11.

Mit der klaren Ausrichtung auf Upscaling-Technologien, Frame Generation und einer engen Kooperation mit Nvidia zeigt sich „007 First Light“ als PC-Titel, der bewusst auf saubere Skalierung setzt. Insgesamt positioniert sich 007 First Light als technisch ausgereifte PC-Veröffentlichung, die moderne Grafikfeatures mit vergleichsweise zugänglichen Anforderungen kombiniert – und damit den Anspruch unterstreicht, ein hochwertiges Bond-Erlebnis auf allen unterstützten Plattformen zu liefern.

Quelle: 007 First Light @ Bluesky

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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