(Auszug aus der Pressemitteilung)
- Entwerfen, Durchführen und Erleben realistischer Frontier-AI-Cyberangriffe
- Auch über das weltweite Netzwerk der Partner von Commvault verfügbar
Commvault bietet ein neues Workshop-Format Minutes to Recovery an. In dieser szenariobasierten Simulation der Cyberresilienz übernehmen die Teilnehmer die Rolle der Hacker und führen mithilfe von Frontier-KI-Tools eigene Angriffe durch. Anschließend müssen sie unter Zeitdruck den Angriff abwehren und Systeme sowie Daten wiederherstellen. So testen sie ihre eigenen Resilienzfähigkeiten bei KI-gesteuerten Cyberangriffen, bevor eine derartige Attacke das eigene Unternehmen trifft.
Die Zeitspanne, nach deren Ablauf Hacker entdeckte Schwachstellen ausnutzen, ist dramatisch geschrumpft: Laut CrowdStrike 2026 Global Threat Report von einigen Tagen auf rund 29 Minuten im Jahr 2025. Angesichts immer schneller ablaufender Angriffe benötigen die Verantwortlichen für Cybersicherheit und -betrieb mehr als nur Wiederherstellungspläne – sie müssen ihre Bereitschaft zur Recovery nachweisen können.
Die Commvault Minutes to Recovery bieten den Teilnehmern eine praxisorientierte Live-Simulation, in der Sicherheits- und IT-Teams ihre Bereitschaft zur Abwehr von Bedrohungen durch Frontier-KI unter realen Bedingungen auf die Probe stellen können. Im ersten von drei Kapiteln übernehmen die Teilnehmer die Rolle des Angreifers und führen einen KI-gesteuerten Angriff durch. Dabei nutzen sie gängige Frontier-KI-Tools, die auch von heutigen Cyberkriminellen eingesetzt werden. Dies vermittelt den Teilnehmern realistische Einblicke in das Verhalten beschleunigter KI-gesteuerter Angriffe: Sie erfahren, wie schnell sich die KI im Opfernetz bewegt, wie personalisiert Phishing-Versuche sind und wie rasch ihre Urheber die Backup-Infrastruktur ins Visier nehmen.
Danach wechseln die Teilnehmer die Rollen und stehen vor der Aufgabe, den KI-gesteuerten Angriff abzuwehren. Dabei müssen sie unter Zeitdruck Entscheidungen treffen – mit nur unvollständigen Informationen und konkurrierenden Prioritäten. Schließlich übernehmen sie die Rolle des Recovery-Experten, der Systeme und Daten in einen nachweislich sauberen Zustand zurückversetzen muss, ohne dabei die Bedrohung unerwünscht ebenfalls wiederherzustellen.

Die Minutes-to-Recovery-Workshops von Commvault simulieren sowohl KI-basierte Angriffe als auch die notwendigen Abläufe der Cyberresilienz im Ernstfall.
Indem die Teilnehmer alle drei Perspektiven einnehmen, gewinnen sie ein Verständnis dafür, was ihnen jede einzelne Phase abverlangt. Sie erkennen, in welchen Momenten sie sich teamübergreifend abstimmen müssen und an welchen Problemen sie unter realem Druck scheitern könnten. Diese Erfahrung hilft den Teams, kritische technische und operative Schwachstellen in ihren Wiederherstellungsplänen aufzudecken, die funktionsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und Vertrauen in ihre Fähigkeit zu gewinnen. Darauf aufbauend können sie im Ernstfall effektiv reagieren.
Minutes to Recovery ist als zweistündige Präsenzveranstaltung konzipiert und ist in sechs Sprachen verfügbar. Der in diesem Format ermittelte Benchmark für die „Mean Time to Clean Recovery“ (MTCR) liefert den Teilnehmern ein praxisnahes Messergebnis ihrer Recovery-Fähigkeit – basierend auf der tatsächlichen Leistungsfähigkeit unter Stress anstatt auf bloßen Annahmen in einem Planungsdokument.
„Unternehmen müssen sich nicht mehr fragen: ‚Haben wir einen Recovery-Plan?‘, sondern vielmehr: ‚Können wir nachweisen, dass dieser auch unter Druck funktioniert?“, sagt Anna Griffin, Chief Market Officer bei Commvault. „Da KI die Zeitspanne zwischen einer Sicherheitsverletzung und deren Ausnutzung verkürzt, muss sich Resilienz zu einer messbaren geschäftlichen Fähigkeit weiterentwickeln. Unsere Minutes to Recovery helfen Unternehmen dabei, über bloße Annahmen hinauszugehen und zu zeigen, dass die IT-Teams Daten und Systeme sauber und schnell wiederherstellen können.“
Chancen für Partner
„Minutes to Recovery“ wird auch über das weltweite Netzwerk der Partner von Commvault verfügbar sein. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Kunden durch ein praxisorientiertes und ergebnisgesteuertes Erlebnis in strategische Gespräche über Resilienz einzubinden. Für Partner bietet die Veranstaltung ein schlüsselfertiges, interaktives Kundenerlebnis, das durch die Infrastruktur von Commvault sowie die zertifizierte Kompetenz der Commvault-Experten unterstützt wird.
„Die meisten Unternehmen glauben, sie seien auf einen Cyberangriff vorbereitet – bis sie tatsächlich in Echtzeit darauf reagieren müssen“, erklärt Allen Downs, Vice President of Security and Resiliency bei Kyndryl. „Da Cyberangriffe immer schneller, ausgefeilter und unberechenbarer werden, müssen sich auch die Wiederherstellungsstrategien an diese neue Realität anpassen. Durch die Nutzung dieser Erfahrung kann Kyndryl Kunden dabei helfen, ihre Bereitschaft im Notfall zu stärken, ihre Resilienz zu validieren und ihre Fähigkeit zur Wiederherstellung nach Störungen zu verbessern. Letztlich definiert sich Resilienz nicht über die Pläne, die Unternehmen erstellen, sondern über Szenarien, die sie konsequent und gründlich getestet haben.“
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