Wärmebildkamera Thermal Master P3 im Test

Hitzköpfe detailliert im Bild erfassen und aufnehmen

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Die Thermal Master P3 ist eine USB-C Wärmebildkamera, welche ihr unter Android und iOS betreiben könnt. Für Windows gibt es ebenfalls die passende Software zum Download. Im Open-Source-Bereich gibt es für Linux, Windows und macOS weitere Alternativen.

Im Zuge einer aktuellen Aktion des Herstellers, etwa bei Amazon, habe ich ein Muster der zu einem Preis von 284 Euro erhältlichen Thermal Master P3 erhalten und möchte Sie euch kurz vorstellen.

Nachtrag: Mit dem Gutscheincode „THERMALBF10“ reduziert sich der Preis bis zum 29.6.2026 auf nur noch 255 Euro!

Thermal Master P3 in ihrer Tasche

Eine Wärmebildkamera ist sicher nicht das Gerät, welches jeder zu Hause liegen haben muss. Aber wenn man sie einmal hat, gibt es unzählige Anwendungsfälle, da man sehr schnell einen Eindruck über die Temperaturverteilung auf einer größeren Fläche gewinnen kann. Klassiker wie die Überprüfung einer Gebäudedämmung über die Suche nach Kabeln oder Prüfung auf Hotspots beim Bauen von Akkus oder der Analyse von Platinen – es gibt unzählige Anwendungsfälle.

Marc Kaiser

Redakteur

2 Kommentare

  1. Tim Wagner sagt:

    Interessanter Test der Thermal Master P3. Für die Dokumentation von Wärmebildern ist so ein Gerät echt praktisch – ich nutze solche Aufnahmen selbst oft als Vorlage, um daraus möglichst realistische Renderings zu erstellen.

  2. Raymand sagt:

    Das ist ein fantastisches Gerät. Es ist wirklich nützlich, zuverlässig und gut verarbeitet, aber der überraschende Höhepunkt ist tatsächlich die dazugehörige App. Ich habe es auf meinem iPhone Air getestet. Es kann direkt per USB-C an der Oberseite der Kamera angeschlossen werden und in beide Richtungen zeigen (praktisch, auch wenn man sie wohl kaum im Selfie-Modus verwenden wird). Sobald die Verbindung geklappt hat, schaltet sie beim Start der Thermal Master App sofort in den Wärmebildmodus – mit Live-Bild und Echtzeit-Temperaturanzeige über das gesamte Bild. Die App ist ausgesprochen gut gemacht und erhöht die Vielseitigkeit der Kamera enorm.
    Neben der allgemeinen Wärmebildfunktion kann man Linien oder Hilfslinien ins Bild einzeichnen, den Darstellungsstil ändern (z. B. von Rot-Blau-Wärmebild auf Nachtsicht, Graustufen-Wärmekartierung usw.) und auch die Temperaturen im aufgenommenen Foto oder Video anzeigen lassen.
    Auf den beigefügten Bildern sieht man die echte Bildqualität. Sie ist nicht extrem hochauflösend, erfüllt aber ihren Zweck wirklich gut mit detaillierter Echtzeit-Wärmeüberwachung.
    Auf diesen Bildern werden ein paar Beispiele angezeigt. Es wird eine dynamische Echtzeit-Wärmeskala verwendet, die sich nach dem Bildinhalt richtet. Egal, was man fotografiert, es wird also wahrscheinlich immer etwas Gelb und etwas Blau geben. Standardmäßig wird das Bild jede Sekunde mit einer Temperaturangabe für den heißesten Punkt, den kältesten Punkt und die Bildmitte aktualisiert.
    Das Gerät kann auch sehr nah herangehen (Makro-Modus), was für kleine Dinge wie Computerchips, Schaltkreise oder andere wärmeabgebende Komponenten hilfreich ist. Das Foto des „Grills“ in meinen Bildern zeigt tatsächlich die Wärmeabluft eines externen Festplattengehäuses – aufgenommen aus etwa 1–2 cm Entfernung. Sehr hilfreich.
    Ich muss dazu sagen: Ich bin kein professioneller Nutzer von Wärmebildtechnik, aber was ich gesehen habe und was die App bietet, hat mich wirklich beeindruckt.
    Die Vielseitigkeit und Tragbarkeit dieses winzigen Geräts machen es zu einem Produkt, das ich empfehlen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas für viele Leute eine große Bereicherung in der Ausrüstung ist – eine einfache, schnelle Möglichkeit, technische Wärmebilder unterwegs zu erstellen und zu teilen.

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