Wärmebildkamera Thermal Master P3 im Test - Seite 2

Hitzköpfe detailliert im Bild erfassen und aufnehmen

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Thermal Master P3 im Detail

Geliefert wird die Thermal Master P3 Kamera in einem kleinen Karton, der auch ein Teil der Spezifikation offenlegt.

Kern der Kamera ist der thermische Sensor mit einer Auflösung von 256×192 Pixeln. Die Auflösung wird standardmäßig auf 512×384 interpoliert, um detailreichere Bilder zu erhalten.

Die Bildrate beträgt dabei 25 Hz, wodurch ein flüssiger Bildeindruck ermöglicht wird. Der Messbereich von -20°C bis 600°C ist in zwei Bereiche unterteilt: -20°C bis 150°C und 100°C – 600°C.

Im Lieferumfang befindet sich ein USB-C Kabel mit Adapter auf USB-A, ein recht dickes Handbuch und eine kleine Tasche, in der sich die Kamera befindet. Einen Akku hat die Kamera nicht verbaut, sie wird durch das Endgerät versorgt.

Die Kamera selbst ist sehr klein und leicht: Sie wiegt nur 27 Gramm ohne Tasche bzw. 67 Gramm mit Tasche. Die Breite beträgt 59 Millimeter, die Höhe ohne Stecker 27 mm und die Dicke 10 mm neben dem Objektiv bzw. 17 mm am Objektiv. In der Tasche befindet sich noch ein Adapter für USB-C auf Apples Lightning.

Thermal Master P3 in ihrer Transporttasche

Bedienbar ist an der P3 nur ihr Fokusring, einen Taster gibt es nicht. Alle Funktionen werden über die Software gesteuert. Der USB-C Port ist etwas länger als gewöhnlich, sodass ihr das Smartphone problemlos in der Hülle lassen und verwenden könnt.

Marc Kaiser

Redakteur

2 Kommentare

  1. Tim Wagner sagt:

    Interessanter Test der Thermal Master P3. Für die Dokumentation von Wärmebildern ist so ein Gerät echt praktisch – ich nutze solche Aufnahmen selbst oft als Vorlage, um daraus möglichst realistische Renderings zu erstellen.

  2. Raymand sagt:

    Das ist ein fantastisches Gerät. Es ist wirklich nützlich, zuverlässig und gut verarbeitet, aber der überraschende Höhepunkt ist tatsächlich die dazugehörige App. Ich habe es auf meinem iPhone Air getestet. Es kann direkt per USB-C an der Oberseite der Kamera angeschlossen werden und in beide Richtungen zeigen (praktisch, auch wenn man sie wohl kaum im Selfie-Modus verwenden wird). Sobald die Verbindung geklappt hat, schaltet sie beim Start der Thermal Master App sofort in den Wärmebildmodus – mit Live-Bild und Echtzeit-Temperaturanzeige über das gesamte Bild. Die App ist ausgesprochen gut gemacht und erhöht die Vielseitigkeit der Kamera enorm.
    Neben der allgemeinen Wärmebildfunktion kann man Linien oder Hilfslinien ins Bild einzeichnen, den Darstellungsstil ändern (z. B. von Rot-Blau-Wärmebild auf Nachtsicht, Graustufen-Wärmekartierung usw.) und auch die Temperaturen im aufgenommenen Foto oder Video anzeigen lassen.
    Auf den beigefügten Bildern sieht man die echte Bildqualität. Sie ist nicht extrem hochauflösend, erfüllt aber ihren Zweck wirklich gut mit detaillierter Echtzeit-Wärmeüberwachung.
    Auf diesen Bildern werden ein paar Beispiele angezeigt. Es wird eine dynamische Echtzeit-Wärmeskala verwendet, die sich nach dem Bildinhalt richtet. Egal, was man fotografiert, es wird also wahrscheinlich immer etwas Gelb und etwas Blau geben. Standardmäßig wird das Bild jede Sekunde mit einer Temperaturangabe für den heißesten Punkt, den kältesten Punkt und die Bildmitte aktualisiert.
    Das Gerät kann auch sehr nah herangehen (Makro-Modus), was für kleine Dinge wie Computerchips, Schaltkreise oder andere wärmeabgebende Komponenten hilfreich ist. Das Foto des „Grills“ in meinen Bildern zeigt tatsächlich die Wärmeabluft eines externen Festplattengehäuses – aufgenommen aus etwa 1–2 cm Entfernung. Sehr hilfreich.
    Ich muss dazu sagen: Ich bin kein professioneller Nutzer von Wärmebildtechnik, aber was ich gesehen habe und was die App bietet, hat mich wirklich beeindruckt.
    Die Vielseitigkeit und Tragbarkeit dieses winzigen Geräts machen es zu einem Produkt, das ich empfehlen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass so etwas für viele Leute eine große Bereicherung in der Ausrüstung ist – eine einfache, schnelle Möglichkeit, technische Wärmebilder unterwegs zu erstellen und zu teilen.

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