Wärmebildkamera Thermal Master P4 im Test

Führt optischer und Infrarot-Sensor schneller zum Ziel?

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Nachdem wir im Test der Wärmebildkamera Thermal Master P3 festgestellt haben, dass ein zusätzlicher optischer Sensor nützlich sein kann, haben wir von Thermal Master auch das Modell P4 erhalten. Es kombiniert den Infrarotsensor der P3 mit einem optischen Kamerasensor. Im Smartphone werden diese dann zu einem gemeinsamen Bild vereint. Dafür gibt es mehrere Optionen, auf die wir im Praxisteil näher eingehen.

Neue Funktionen bringen aber auch neue Einschränkungen. So gibt es keinen manuellen Fokus mehr, der bei der P3 über den Ring um den Sensor eingestellt werden konnte. Bei der P4 ist der Fokusring nur ein optischer Akzent. Zudem könnt ihr die P4 nicht unter iOS nutzen, nur Android und Windows werden direkt unterstützt.

Thermal Master P4

Die Thermal Master P4 Wärmebildkamera trägt einen Listenpreis von 399 Euro, wird aber derzeit sowohl beim Hersteller als auch bei Amazon für 299 Euro angeboten. Und mit unserem Rabattcode „THERMALBF10“ sollten nochmal 10 Prozent abgezogen werden.

Marc Kaiser

Redakteur

2 Kommentare

  1. Marlon Krüger sagt:

    Ich habe zuvor das P3-Modell dieser Marke getestet, und das wirkte sehr gut. Dieses hier arbeitet ähnlich und ist positiv zu bewerten. Es ist klein und leicht. Es erreicht die Genauigkeit von hochwertigen militärischen Feldgeräten nicht, deren Preisklasse völlig anders ist (Tausende statt nur einige Hundert). Im Vergleich dazu ist dieses Gerät sehr kompakt, handlich und erschwinglich. Für die meisten Nutzer reicht es vollkommen aus. Einfache Bedienung und schnelle Einrichtung. Insgesamt ist es sehr praktisch und komfortabel in der Anwendung.

  2. Lukas Schneider sagt:

    Ich habe den Thermal Master P4 über die ganze Nacht und den Tag genutzt und muss sagen, er ist absolut brillant. Die Auflösung von 512 × 384 ist großartig und bietet ein Detailniveau, das in dieser Preisklasse deutlich über allem anderen liegt. Das Bild ist scharf und klar, sodass sich feine Details sehr leicht erkennen lassen, die kleinere Sensoren einfach übersehen würden.

    Die Einrichtung war sehr einfach: Ich habe das Gerät einfach in den USB-C-Anschluss meines Android-Smartphones gesteckt, und es wurde sofort erkannt. Keine komplizierte Kalibrierung oder zusätzliche Schritte notwendig, um es in Betrieb zu nehmen.

    Das Dual-Objektiv ist ein echtes Highlight und ein echter Gamechanger für meine Arbeit. Durch die Kombination der Wärmebilddaten mit einem normalen Bild kann man genau sehen, welches Bauteil überhitzt, ohne raten zu müssen. Ich habe es kürzlich verwendet, um einen defekten Sicherungsautomaten in einem überfüllten Sicherungskasten zu finden, und es war sehr beeindruckend, die Wärmeentwicklung an bestimmtem Kabel zu sehen. Die Wärmeempfindlichkeit ist ebenfalls erstaunlich – sie liegt bei 0,035 °C, und das merkt man wirklich. Ich konnte die Wärmeabdrücke meiner Hand auf einem Tisch noch Minuten nach dem Wegnehmen erkennen, was wirklich beeindruckend ist.

    Der Temperaturbereich ist ebenfalls sehr großartig und reicht von –20 bis 600 Grad. Ich habe dieses Gerät getestet, indem ich die Hitze meines Herdes gemessen und anschließend die Dichtungen meines Gefrierschranks überprüft habe. In beiden Fällen waren die Messwerte konsistent und zuverlässig. Das Gerät selbst wirkt sehr robust und hochwertig verarbeitet, mit einem Metallgehäuse, das problemlos in einem Werkzeugkoffer transportiert werden kann. Außerdem wird eine Schutzhülle mitgeliefert, was ein schönes Extra ist. Die App läuft flüssig und bietet viele verschiedene Farbpaletten sowie Analysefunktionen wie Punktmessungen und Flächenmittelwerte. Es ist ein fantastisches Werkzeug sowohl für Profis als auch für Heimwerker Deshalb würde ich es jedem empfehlen, der eine hochwertige Wärmebildlösung sucht.

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