Wärmebildkamera Thermal Master P4 im Test - Seite 4

Führt optischer und Infrarot-Sensor schneller zum Ziel?

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Fazit

Beide Wärmebildkameras, sowohl Thermal Master P3 als auch P4, konnten im Test überzeugen. Sie decken unterschiedliche Anwendungszwecke und Zielgruppen ab, sodass ihr für euch entscheiden müsst, welche Kamera besser geeignet ist.

Der P4 fehlt die Unterstützung für iOS und ein manueller Fokus, der vor allem bei Makroaufnahmen einen deutlichen Vorteil bringt. Dafür kann sie ein optisches Bild (oder erfasste Kanten) in das Infrarotbild einblenden, wodurch sie intuitiver bedienbar wird und bei Dokumentationen einen klaren Vorteil bietet.

Thermal Master P3 und P4

Ansonsten ähneln sich beide Geräte sehr stark. Preis, Abmessungen, Lieferumfang und Software liegen dicht beieinander, da die Thermal Master P4 mit unserem Rabattcode „THERMALBF10“ derzeit für weniger als 300 Euro zu bekommen ist, sowohl beim Hersteller als auch bei Amazon.

Beide Kameras können auch am Computer verwendet werden. Die Anwendungen sind damit sehr vielfältig. Ob ihr einen 3D-Drucker überwachen, die Hausfassade prüfen oder selbst entwickelte Technik inspizieren wollt – praktisch ist eine Wärmebildkamera in jedem Fall. In der Software gibt es einen Fehler der recht einfach behebbar sein sollte: Die Isotherme wird in der falschen Ausrichtung in die Fotos eingebettet. Außerdem müsst ihr manchmal die Ausrichtung der beiden Sensoren von Hand anpassen, was aber sehr einfach geht.

Positiv:
+ Vernünftige Software
+ Unterstützt Android und Windows (Linux mit Open Source)
+ Sehr kompakt und leicht
+ Großer Messbereich
+ Überblendung der optischen und infrarot Bilder funktioniert sehr gut
+ Kantenerkennung im optischen Bild

Neutral:
o Fairer Preis
o Kein manueller Fokus wie bei der P3

Negativ:
– iOS wird nicht unterstützt
– Ausrichtung der beiden Sensoren von Hand teilweise notwendig
– Isotherme wird in Fotos mit der falschen Ausrichtung eingebettet

Marc Kaiser

Redakteur

2 Kommentare

  1. Marlon Krüger sagt:

    Ich habe zuvor das P3-Modell dieser Marke getestet, und das wirkte sehr gut. Dieses hier arbeitet ähnlich und ist positiv zu bewerten. Es ist klein und leicht. Es erreicht die Genauigkeit von hochwertigen militärischen Feldgeräten nicht, deren Preisklasse völlig anders ist (Tausende statt nur einige Hundert). Im Vergleich dazu ist dieses Gerät sehr kompakt, handlich und erschwinglich. Für die meisten Nutzer reicht es vollkommen aus. Einfache Bedienung und schnelle Einrichtung. Insgesamt ist es sehr praktisch und komfortabel in der Anwendung.

  2. Lukas Schneider sagt:

    Ich habe den Thermal Master P4 über die ganze Nacht und den Tag genutzt und muss sagen, er ist absolut brillant. Die Auflösung von 512 × 384 ist großartig und bietet ein Detailniveau, das in dieser Preisklasse deutlich über allem anderen liegt. Das Bild ist scharf und klar, sodass sich feine Details sehr leicht erkennen lassen, die kleinere Sensoren einfach übersehen würden.

    Die Einrichtung war sehr einfach: Ich habe das Gerät einfach in den USB-C-Anschluss meines Android-Smartphones gesteckt, und es wurde sofort erkannt. Keine komplizierte Kalibrierung oder zusätzliche Schritte notwendig, um es in Betrieb zu nehmen.

    Das Dual-Objektiv ist ein echtes Highlight und ein echter Gamechanger für meine Arbeit. Durch die Kombination der Wärmebilddaten mit einem normalen Bild kann man genau sehen, welches Bauteil überhitzt, ohne raten zu müssen. Ich habe es kürzlich verwendet, um einen defekten Sicherungsautomaten in einem überfüllten Sicherungskasten zu finden, und es war sehr beeindruckend, die Wärmeentwicklung an bestimmtem Kabel zu sehen. Die Wärmeempfindlichkeit ist ebenfalls erstaunlich – sie liegt bei 0,035 °C, und das merkt man wirklich. Ich konnte die Wärmeabdrücke meiner Hand auf einem Tisch noch Minuten nach dem Wegnehmen erkennen, was wirklich beeindruckend ist.

    Der Temperaturbereich ist ebenfalls sehr großartig und reicht von –20 bis 600 Grad. Ich habe dieses Gerät getestet, indem ich die Hitze meines Herdes gemessen und anschließend die Dichtungen meines Gefrierschranks überprüft habe. In beiden Fällen waren die Messwerte konsistent und zuverlässig. Das Gerät selbst wirkt sehr robust und hochwertig verarbeitet, mit einem Metallgehäuse, das problemlos in einem Werkzeugkoffer transportiert werden kann. Außerdem wird eine Schutzhülle mitgeliefert, was ein schönes Extra ist. Die App läuft flüssig und bietet viele verschiedene Farbpaletten sowie Analysefunktionen wie Punktmessungen und Flächenmittelwerte. Es ist ein fantastisches Werkzeug sowohl für Profis als auch für Heimwerker Deshalb würde ich es jedem empfehlen, der eine hochwertige Wärmebildlösung sucht.

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