OpenAI plant einen eigenen Smart-Speaker. Deswegen liegt man auch mit Apple im Clinch, denn der Hersteller aus Cupertino unterstellt dem Rivalen, möglicherweise Geschäftsgeheimnisse entwendet zu haben. Deswegen ist ein Rechtsstreit abhängig. Dennoch hält OpenAI intern an seinem geplanten Produkt fest, zu dem inzwischen mehr Informationen bekannt sind.
Demnach soll der Smart-Speaker im Akku- und Netzbetrieb nutzbar sein, damit er an möglichst vielen Orten einsetzbar wird. Neben integrierten Mikrofonen sollen auch Kameras und weitere Sensoren an Bord sein. Diese sollen nicht für Foto- und Videoaufnahmen zum Einsatz kommen, sondern der KI ermöglichen, die Umgebung wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Das Ganze soll am Ende natürliche Gespräche erlauben, ähnlich wie mit ChatGPT, aber mit noch natürlicheren KI-Modellen.
Obendrein heißt es, der Smart-Speaker von OpenAI werde ausdrücklich kein Display bieten, aber dafür möglicherweise in irgendeiner Form beweglich sein. Wie das genau funktionieren soll, ist noch offen. Das Design des Geräts soll im aktuellen Stadium einem Hockey-Puck ähneln. Der legendäre Designer Jony Ive, früher bei Apple für zahlreiche Produkte verantwortlich, hat daran mitgearbeitet.
Auch eine LED-Leiste implementiert OpenAI in seinen Smart-Speaker. Die Beleuchtung signalisiert dann, wenn Spracheingaben verarbeitet bzw. mitgehört werden. Das soll Transparenz schaffen. Kosten könnte der Lautsprecher von OpenAI mehr als 300 Euro. Aktuell sind all diese Angaben jedoch noch Gerüchte, also mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten.
Quelle: Bloomberg

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