Der Elektronikhändler Pollin muss in die Insolvenz gehen. Der Anbieter, mit vollem Namen Pollin Electronic, ist vor allem unter DIY-Bastlern bekannt. Denn bei dem Unternehmen kann man etwa allerlei Kleinteile und Komponenten kaufen. Doch das hat sich finanziell offenbar nicht mehr gerechnet. So hat die bayrische Firma in dieser Woche einen Insolvenzantrag gestellt. Allerdings ist der Online-Shop weiterhin im Betrieb und nimmt auch Bestellungen an.
Als Insolvenzverwalter agiert derzeit der Rechtsanwalt Joachim Exner. Dieser hat bekräftigt, dass es aktuell das Ziel sei, Pollin als Unternehmen weiterzuführen und für die Zukunft sicher aufzustellen. Ansonsten fehlen echte Informationen, denn weitere Stellungnahmen zur Insolvenz sind bislang noch ausgeblieben. Dass der Online-Shop weiterhin in Betrieb ist und Bestellungen annimmt, kann man erst einmal als gutes Zeichen deuten. Allerdings bleibt abzuwarten, ob und in welchem Ausmaß das laufende Insolvenzverfahren noch die Kunden tangieren könnte.
Schließlich könnte es Konsequenzen für den Kundenservice, die Abwicklung von Gewährleistungsfällen, Lieferungen oder auch Retouren geben. Es gilt daher aus Kundensicht zu überlegen, ob eine Bestellung bei Pollin aktuell Sinn ergibt. Pollin bietet nicht nur Produkte aus dem IT-Bereich an, sondern auch weitere Komponenten für z. B. Haus und Garten.
Quelle: Donaukurier

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