(Auszug aus der Pressemitteilung)
Im Hitzesommer 2026 verzeichnet Galaxus einen neuen Grillrekord. Der Elektrogrill legt rasant zu, Holzkohle verliert Anteile. Und ein Trend aus Südeuropa sorgt für heisse Platten: die Plancha.
Die Glut hat ausgedient. Wer in Europa einen Grill kauft, greift immer seltener zu Holzkohle und immer öfter zum Stromkabel. Das zeigen die Daten des Onlinehändlers Galaxus: Vor zehn Jahren lag der Anteil der Holzkohlegrills an allen Verkäufen bei mehr als der Hälfte. 2026 feuern noch drei von zehn neu gekauften Grills mit Kohle.
Gewonnen hat vor allem der Elektrogrill. Sein Anteil hat sich im selben Zeitraum von 7 auf 25 Prozent fast vervierfacht. Gasgrills sind mit einem Anteil von 45 Prozent die beliebteste Kategorie. Keramik- und Pelletgrills spielen weiterhin kaum eine Rolle.
Der Trend zum Elektrogrill und der heisse Sommer spiegeln sich in der Nachfrage: Bis Ende Juli 2026 gingen bei Galaxus acht Prozent mehr Grills in den Lieferwagen als im Vorjahreszeitraum, der seinerseits schon ein Rekordjahr ankündigte. Insgesamt hat Galaxus in diesem Jahr bereits mehrere Zehntausend Grills verkauft.
«Der Elektrogrill hat sein Image als Notlösung für den Balkon abgelegt», sagt Anthony Gullo, der bei Galaxus fürs Grillsortiment verantwortlich ist. «Er ist sauber, schnell und präzise. Wer einmal erlebt hat, wie entspannt ein Grillabend zu Hause ohne Anzünden, Nachlegen und Aschenentsorgung abläuft, greift selten wieder zur Kohle.»
Die Gründe für den Elektro-Boom sind vielfältig: In vielen Wohnungen ist offenes Feuer auf dem Balkon verboten. Dazu kommen ein wachsendes Klimabewusstsein und der Wunsch nach Einfachheit. Auch haben beliebte Marken mit modernen Geräten und gezielter Werbung das Stigma «kein richtiges Grillieren» erfolgreich abgebaut. Hinzu kommt der Preis: Ein Elektrogrill kostet bei Galaxus im Schnitt rund 220 Franken/Euro und damit deutlich weniger als ein Gasgrill mit rund 450 Franken/Euro.
Besonders die Generation 55 plus greift häufiger zum Elektrogrill als bei anderen Grilltypen. 26 Prozent aller Elektrogrill-Käufe entfallen auf Kundinnen und Kunden ab 55 Jahren. Bei Gasgrills sind es 19 Prozent, bei Holzkohlegrills 20 Prozent.
Mehr Brenner, mehr Leistung
Wer bei Gas bleibt, will mehr Platz auf dem Rost: Modelle mit drei und mehr Brennern machen 2026 bereits zwei Drittel der Verkäufe aus. 2014 waren es noch gut ein Drittel. So stieg die durchschnittliche Brennleistung der bei Galaxus gekauften Gasgrills dieses Jahr erstmals auf über 8 Kilowatt.
Heisse Platten: der Plancha-Boom
Der grösste Grilltrend kommt aber nicht vom Rost, sondern von der Platte. Die Plancha, eine glatte Grillplatte mit Wurzeln in Spanien und Frankreich, erlebt einen Boom: Allein zwischen 2024 und dem laufenden Jahr hat sich die Nachfrage fast verdoppelt.
«Die Plancha trifft einen Nerv», sagt Anthony: «Grillieren wird heute als Genussmoment verstanden, die schnelle Bratwurst war gestern.» Tatsächlich verwandelt die Plancha den Grill in eine Outdoor-Küche: Sie braucht kaum Fett, gart schonend und eignet sich hervorragend für leichtere, mediterrane Gerichte. Auf einer Plancha lassen sich zudem Meeresfrüchte, Gemüse, Smash Burger oder sogar Pancakes zubereiten. «Das spricht eine viel breitere Zielgruppe an als der klassische Rost.» Anthony ist sich deshalb sicher: «Der Plancha-Boom geht weiter.»






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