Samsung Electronics will zwar mehr DDR5-RAM fertigen, allerdings nicht selbst dafür geradestehen. Vielmehr will man den zusätzlichen Output rein durch Outsourcing erreichen. Da betrifft im Übrigen auch die SSD-Herstellung. Intern soll der Fokus des südkoreanischen Herstellers stattdessen weiterhin auf High-Bandwidth-Memory (HBM) für Rechenzentren liegen.
Ergebnis laut Berichten aus Südkorea: Samsung baut seine eigene DDR5- und SSD-Produktion demnach nicht weiter aus. Beide Segmente sind für Privatkunden besonders wichtig, die unter den aktuellen Preisen leiden. Denn die Speicherkrise, ausgelöst durch den KI-Hype, hat das allgemeine Preisniveau extrem nach oben gezogen. Alle Geräte, die RAM oder Speicherplatz integrieren, sind von dieser Spirale erfasst worden.
Samsung Electronics selbst will allerdings die Produktion von HBM-Speicher ausbauen, weil die Fertigung für Geschäftskunden derzeit am lukrativsten ist. Zwar möchte man eben auch gerne mehr DDR5-RAM und SSD-Speicher liefern, das will man aber eben mit niedrigerer Priorität über externe Fertigungspartner lösen.
Samsung selbst will noch im September ein neues HBM-Werk in seinem Onyang-Campus in Angriff nehmen. Doch bis zur Aufnahme der Produktion wird es mehrere Jahre dauern. Ca. 3,8 Mrd. Euro lässt man sich dieses Projekt kosten.
Quelle: The Elec

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