Intel hat bisher im Rahmen eines Bug-Bounty-Programms an Sicherheitsforscher, die Lücken gemeldet haben, bis zu 100.000 US-Dollar ausgezahlt. Zumindest für besonders kritische Funde winkte eine solche Summe. Doch still und heimlich hat der Hersteller diese Initiative eingefroren. Im Rahmen eines neuen Programms winken nun gar keine Belohnungen mehr. Das könnte den Elan der Community durchaus bremsen.
Intel appeliert in einer neuen Beschreibung an die Verantwortung der Community und stellt klar, dass keine Prämien für die Funde von Sicherheitslücken gezahlt werden. Zuvor sah das anders aus. So zahlte der US-Hersreller eben je nach Schwere der Sicherheitslücke und der Art der betroffenen Produkte bis zu 100.000 Euro. Warum Intel seine Strategie geändert hat, bleibt unklar. Zumal die Websites des Herstellers noch nicht vollends angepasst worden sind. Einige verweisen noch auf angebliche Prämien.
Da eine weitere Stellungnahme von Intel fehlt, ist auch unklar, ob die Prämien nun dauerhaft abgeschafft oder vielleicht nur temporär ausgesetzt sind. Denkbar wäre, dass wegen zahlreicher KI-Tools schlichtweg zu viele Meldungen bei Intel eingegangen sind, und man deswegen erst einmal die Reißleine gezogen hat. Das ist aber nur eine Spekulation. Eventuell klärt der Anbieter die Lage ja bald.
Quelle: Toms Hardware

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