Wir hatten bereits aufgegriffen, dass es viele Hinweise darauf gibt, dass Nvidia seine Grafikkarte GeForce RTX 5090 auslaufen lässt. Angeblich sollen die GB202-GPUs nur noch für Modelle für Geschäftskunden zum Einsatz kommen. Am Markt ist das GeForce-Flaggschiff seit Monaten nur noch schwer zu bekommen. Der Verkaufspreis, der zum Launch rund 2.100 Euro betrug, bewegt sich mittlerweile um die 7.000 Euro und mehr. Und die Preise könnten noch weiter steigen.
Mehrere Medien, sowohl aus Deutschland als auch aus anderen Ländern, berichten, dass sie von mehreren Quellen die Bestätigung erhalten haben, dass keine GeForce RTX 5090 mehr produziert werden. Nvidia liefert dafür keine Chips mehr an seine Partner. Als Nachfolger bzw. vielmehr Ersatz könnte der Hersteller eine GeForce RTX 5080 mit mehr VRAM, nämlich 24 satt 16 GByte, vorsehen. Die Leistung des bisherigen Flaggschiffs würde so eine Abwandlung aber natürlich bei weitem nicht erreichen.
Auch wenn Nvidia sich eines Kommentars enthält, gibt es noch weitere Hinweise auf das Ende der GeForce RTX 5090. In den USA führt Nvidia die Grafikkarte etwa bei der Shopping-Auswahl schon gar nicht mehr auf. Allerdings muss dies nicht immer etwas bedeuten. Manchmal entfernt der Hersteller dort auch temporär Modelle, wenn sie nicht praktisch verfügbar sind, und nimmt sie später wieder auf.
Dass die Preise jedoch seit Wochen nur einen Weg kennen, den nach oben, spricht ebenfalls bereits Bände. Zumal die Founders Edition von Nvidia schon lange nicht mehr hereintröpfelt und nur die Custom-Modelle von Partnern bleiben. Wie hoch die Preise noch steigen könnten, ist schwer zu sagen. AMD bietet eine direkte Konkurrenz für Nvidias Flaggschiff an, sodass sie in vielen Anwendungsszenarien das Optimum für Privatkunden darstellt. Irgendwann dürfte aber natürlich die absolute Schmerzgrenze der Kunden erreicht sein, wenn sie mit 7.000 Euro und mehr nicht bereits überschritten wurde.
Quelle: PC Games Hardware

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