Hackerangriff auf Mindfactory: Möglicherweise wurden Kundendaten gestohlen

Der Händler rät allen Kunden zur Vorsicht

Beim deutschen Online-Händler Mindfactory, mittlerweile Teil der Heise Gruppe, hat es einen Sicherheitsvorfall gegeben. So informiert der Anbieter aktuell Kunden über die Umstände. Hacker haben die Systeme des Händlers kompromittiert und möglicherweise auch Kundendaten entwendet. Betroffen könnten konkret persönliche Adressdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie verschlüsselt gespeicherte Passwörter sein. Bankdaten und Kreditkarteninformationen wurden nicht entwendet, denn diese speichert Mindfactory nicht selbst.

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Wer ein aktuelles Konto bei Mindfactory nutzt, Mitte 2025 wurden die Systeme im Zuge einer Neuaufstellung des Geschäfts neu aufgestellt und alte Konten gelöscht, sollte eine entsprechende E-Mail mit ersten Informationen zum Sicherheitsvorfall erhalten. Diese trägt den Betreff „Wichtige Information zum Schutz deiner persönlichen Daten“. Nach Angaben des Händlers wird derzeit noch geprüft, ob und welche Daten genau gestohlen worden sind. Es seien bereits Maßnahmen eingeleitet worden, um die Sicherheit der Systeme zu stärken.

Passwörter im Klartext sollen zwar nicht entwendet worden sein, als Vorsichtmaßnahme hat Mindfactory aber dennoch serverseitig alle Kundenpasswörter zurückgesetzt. Wer also Kunde des Händlers ist, muss sich ein neues anlegen. Zudem rät man allen Kunden, vorsichtig im Hinblick auf mögliches Phishing und Betrugsversuche per E-Mail und Telefon zu sein.

Mindfactory hat bereits Strafanzeige bei der Polizei erstattet und den Vorfall der zuständigen Landesdatenschutzbehörde gemeldet. Wer Fragen zu dem Sicherheitsvorfall und seinen Daten hat, kann sich per E-Mail an info@mindfactory.de bzw. alternativ an Datenschutz@mindfactory.de wenden.

André Westphal

Redakteur

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