Als BenQ Mobile Ende September Insolvenz anmeldete, gab sich das Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit überrascht über die angeblich plötzlich aufgetretene finanzielle Notlage. Dies erschien bereits zu diesem Zeitpunkt unglaubwürdig, doch nun scheint es einen Beweis dafür zu geben, dass das Management gezielt Informationen zurückhielt, ja sogar falsche Aussagen hinsichtlich der Zukunft des Unternehmens machte.
So sollen interne Firmendokumente belegen, dass der Konzern bereits seit längerem über die finanzielle Situation informiert gewesen war. Schon im ersten Halbjahr dieses Jahres soll laut den Dokumenten das Management von BenQ Mobile aus Taiwan darüber informiert worden sein, dass wahrscheinlich keine weiteren Finanzmittel mehr zur Verfügung stünden, da die eingeplanten nahezu völlig aufgebraucht worden wären.
Spätestens aber seit dem 14. August, also gut sechs Wochen vor der Insolvenzanmeldung, war die Notlage dann offensichtlich: Finanzchef David Wang gab intern bekannt, dass das Budget völlig ausgeschöpft sei.
Quelle: Spiegel Online
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