Die Staatsanwaltschaft Verden hat einen Datensatz mit rund 18 Mio. gestohlenen E-Mail-Adressen und -Passwörtern entdeckt – alle großen, deutschen Provider seien betroffen. Viele der Konten würden aktuell missbraucht. Es entfalle aber nur ein Teil der Adressen auf Deutschland, vermutlich 3 Mio. Konten und Passwörter. Es könnten laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die gleichen Täter sein, wie bei einem ähnlichen Fall Anfang 2014. Mit den gestohlenen E-Mail-Konten werden teilweise aktuell Spam-E-Mails versendet.
Aktuell arbeitet das BSI mit weiteren Behören und den Providern zusammen, um mehr Hintergründe zu erfahren und nach den Tätern zu fahnden. Zudem sucht man nach einer Lösung betroffene Besitzer der E-Mail-Konten zu informieren. Ab nächster Woche soll es einen Warndienst bzw. eine Überprüfungsmöglichkeit geben.
Quelle: Heise
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