Laut einem Bericht der DigiTimes kündigten taiwanische DRAM-Hersteller eine mögliche Produktionsminderung um bis zu 50 Prozent für die Zeit nach Juli an. Dieser Fall könnte eintreten, wenn aufgrund der Folgen des Bebens und des Tsunamis in Japan die Lieferungen der benötigten Wafer für einen längeren Zeitraum ausbleiben. Die Folge wäre eine bessere Position der DRAM-Hersteller bei Verhandlungen von Lieferpreisen mit OEM-Herstellern und somit möglicherweise steigende Preise für den Endverbraucher.
Als Reaktion auf eine mögliche Verknappung der Rohmaterialien für DRAM und entsprechender Produkte haben erste OEM-Hersteller bereits damit begonnen verstärkt Lagerbestände aufzubauen. Und so kam es in der zweiten Märzhälfte auch schon zu erhöhten Lieferpreisen.
Erste Unternehmen, wie z.B. Samsung, haben sich auch bereits zu Preiserhöhungen entschieden. Dies dürfte zu weiteren Steigerungen der Lieferpreise für OEM-Hersteller im April und in den folgenden Monaten führen.
Quelle: DigiTimes
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