Crucial BX300 480GB im Test

Einsteiger-SSD mit 3D-NAND und SLC-Cache

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Einleitung

Nachdem Crucial die neue BX300 bereits auf der Computex angekündigt hatte, wurde die neue Einsteiger-SSD heute offiziell veröffentlicht. Die BX300 erscheint rund ein Jahr nach der MX300 und ist damit die zweite SSD aus eigenem Haus, die auf 3D-NAND setzt, wenngleich nicht derselbe NAND Verwendung findet. Der Nachfolger der BX200 soll eine deutlich bessere Performance bieten, insbesondere beim Schreiben. Die BX200 mit 480 GByte besitzt einen 6 GByte großen SLC-Cache, der die Schreibgeschwindigkeit auf einem akzeptablen Niveau hält. Sobald der Cache voll ist, sinkt die Schreibrate jedoch auf ca. 100 MByte/s und ist damit sogar langsamer als bei vielen Festplatten (HDDs). Crucial möchte dies bei der BX300 dank der gestapelten Speicherzellen und einem größeren SLC-Cache deutlich besser lösen.

Crucial BX300

Crucial BX300

Die Crucial BX300 kommt mit 120, 240 und 480 GByte daher und soll Geschwindigkeiten von bis zu 555 MByte/s beim Lesen und bis zu 510 MByte/s beim Schreiben erreichen. Als Controller kommt der SM2258 von Silicon Motion zum Einsatz.

In unserem Review klären wir, ob die BX300 die Performanceversprechungen einhalten kann oder ob sie wie die MX300 erst nach einem Firmware-Update auf Touren kommt.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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4 Antworten

  1. Staubwedel sagt:

    Was mir fehlt ist ein Test mit wirklichen Datenmengen. Das Problem der ganzen Pseudo-SLC-Cache-Dingern ist der starke Abfall der Schreibrate bei größeren Datenmengen. Da unterscheiden sich die SSDs teilweise sehr deutlich. Man denke an die BX200, die dann nicht mal 70MB/s schafft

  2. Staubwedel sagt:

    Danke dir 🙂

    Nur bin ich mir nicht ganz sicher ob man da einen ähnlichen Trick wie bei der Toshiba Q-Serie anwendet. Dort hat man alle NANDs im SLC-Modus beschrieben, wenn alle ersten Bits voll waren hat man angefangen alle NANDs neu zu beschreiben um das 2. Bit auch zu nutzen. Da er dann die aktuell kommenden Daten schreiben muß und dazu jedes 1. Bit wieder auslesen und alles neu schreiben muß wurde es dann richtig langsam.
    Dann brach die Speed nach der Hälfte der Kapazität von über 450MB/s auf unter 100MB/s ein.

    Wenn Crucial da jetzt einen ähnlichen Trick einsetzt müßte man -weil es TLC ist- mindestens über 1/3 der Gesamtkapazität beschreiben um das rauszufinden

    • Nein keine Angst, das ist hier nicht der Fall. Crucial setzt hier auf einen festen SLC-Cache, d.h. es wird immer derselbe NAND im SLC-Modus betrieben. Aus diesem Grund fasst die SSD auch nur 480 GByte, da der NAND für den SLC-Modus von der normalen Kapazität wegfällt (neben dem Overprovisioning natürlich). Außerdem setzt Crucial bei der BX300 nicht auf TLC, sondern auf MLC-NAND 😉
      Abgesehen davon, wie oft schreibst du 100 GByte oder mehr am Stück?

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