Crucial BX200 SSD vorgestellt

Preisgünstige SSD soll idealer Ersatz für die Featplatte sein

Mit der BX200 hat Crucial ein neues „Solid State Drive“ (SSD) eingeführt, mit der Festplattennutzer dazu animiert werden sollen, doch bitte endlich umzsteigen auf eine SSD. Die BX200 ist der Nachfolger der Crucial BX100 und wie der Vorgänger mit einem Controller von Silicon Motion ausgestattet, aber durch eine neue Version sowie anderen Flash-Speicher sollen die Transferraten höher sein.

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Statt 16-nm-MLC-NAND-Flash (BX100) nutzt die BX200 jetzt 16-nm-TLC-NAND von Micron und den SM2256-Controller von Silicon Motion (BX100: SM2246EN). Die nominellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten steigen von 535 MByte/s bzw. 450 MByte/s bei der BX100 auf 540 MByte/s bzw. 490 MByte/s bei der BX200. Die zufälligen Transferraten sind dagegen nicht durchgehend gestiegen. Während die BX200 auf 66.000 IOPS lesend und 78.000 IOPS schreibend kommt, liegen diese Angaben bei der BX100 bei 90.000 bzw. 70.000 IOPS.
Die Lebensdauer des Flash-Speichers der BX200 liegt wie bei MX200 und BX100 bei 72 TByte TBW (Total Bytes Written).
Die Crucial BX200 kommt schon gar nicht mehr mit 120 GByte, anscheinend wird diese Kapazität aufgrund der in den letzten Jahren gesunkenen SSD-Preise nicht mehr nachgefragt. Die BX200 gibt es nur noch mit 240, 480 und 960 GByte. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen bei 92, 163 bzw. 325 Euro. Die ersten (Online-)Händler haben die Crucial BX200 aber schon günstiger auf Lager und da beginnen die Preise bei 87, 150 und 305 Euro.

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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