Crucial BX300 480GB im Test - Seite 3

Einsteiger-SSD mit 3D-NAND und SLC-Cache

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Testsystem & Benchmark-Infos

Alle SSDs werden an einem nativen SATA 6 Gbit/s Port des Intel H87 Chipsatzes getestet und im AHCI-Modus betrieben. Als Treiber kommt der Intel RST in Version 14.8.0.1042 zum Einsatz.

Bei allen SSDs wird die zum Testzeitpunkt aktuellste Firmware verwendet. Bei der hier getesteten Crucial BX300 mit 480 GByte ist dies die Firmware-Version M2CR010.

ASUS H87-Pro

Testsystem

  • Intel Core i5-4670K (4x 3,40 GHz)
  • ASUS H87-Pro (BIOS 0903)
  • G.Skill RipJaws 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 (F3-12800CL9D-8GBRL)
  • ASUS GTX660 TI-DC2-2GD5 DirectCU II (Treiberversion 331.58)
  • Windows 8.1 Pro (64-Bit)
  • Intel Rapid-Storage-Technik (RST) 14.8.0.1042 Treiber

Software

  • ATTO Disk Benchmark 2.47 (Download)
  • AS SSD Benchmark 1.8.5636.37293 (Download)
  • CrystalDiskMark 5.1.2 x64 (Download)
  • PCMark 8 Advanced Edition 1.2.157 (Download)

 

Erläuterungen zu den Benchmarks
Alle SSDs werden nach dem gleichen Schema getestet und durchlaufen einen vorgegebenen Testparcours. Somit ist eine optimale Vergleichbarkeit der Ergebnisse gegeben.

Vor dem Test werden alle SSDs komplett befüllt, anschließend getrimmt und dann mit einem vorgefertigtem Windows 8.1 Image versehen. Das Betriebssystem beinhält einige vorinstallierte Programme, um die Alltagsperformance möglichst genau wiederzugeben.

Im Anschluss daran werden die verschiedenen Benchmarks und Tests durchgeführt. Bei mehrmaligem Ausführen einer Anwendung wird zwischen den Messungen jeweils ein Neustart durchgeführt, damit die Ergebnisse nicht durch zwischengespeicherte Daten verfälscht werden. Zum Schluss werden Mittelwerte aus allen Ergebnissen der verschiedenen Durchläufe gebildet.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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4 Antworten

  1. Staubwedel sagt:

    Was mir fehlt ist ein Test mit wirklichen Datenmengen. Das Problem der ganzen Pseudo-SLC-Cache-Dingern ist der starke Abfall der Schreibrate bei größeren Datenmengen. Da unterscheiden sich die SSDs teilweise sehr deutlich. Man denke an die BX200, die dann nicht mal 70MB/s schafft

  2. Staubwedel sagt:

    Danke dir 🙂

    Nur bin ich mir nicht ganz sicher ob man da einen ähnlichen Trick wie bei der Toshiba Q-Serie anwendet. Dort hat man alle NANDs im SLC-Modus beschrieben, wenn alle ersten Bits voll waren hat man angefangen alle NANDs neu zu beschreiben um das 2. Bit auch zu nutzen. Da er dann die aktuell kommenden Daten schreiben muß und dazu jedes 1. Bit wieder auslesen und alles neu schreiben muß wurde es dann richtig langsam.
    Dann brach die Speed nach der Hälfte der Kapazität von über 450MB/s auf unter 100MB/s ein.

    Wenn Crucial da jetzt einen ähnlichen Trick einsetzt müßte man -weil es TLC ist- mindestens über 1/3 der Gesamtkapazität beschreiben um das rauszufinden

    • Nein keine Angst, das ist hier nicht der Fall. Crucial setzt hier auf einen festen SLC-Cache, d.h. es wird immer derselbe NAND im SLC-Modus betrieben. Aus diesem Grund fasst die SSD auch nur 480 GByte, da der NAND für den SLC-Modus von der normalen Kapazität wegfällt (neben dem Overprovisioning natürlich). Außerdem setzt Crucial bei der BX300 nicht auf TLC, sondern auf MLC-NAND 😉
      Abgesehen davon, wie oft schreibst du 100 GByte oder mehr am Stück?

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