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ATI Radeon HD 4770 - Erster bei 40 nm
von Frank Schräer
Strategie & Neuerungen

Ein großer Vorteil der ATI Radeon HD 4770 ist laut AMD die wieder einmal höhere Effizienz: Zum Einen im Verhältnis von Leistung und Stromverbrauch und zum Anderen im Verhältnis von Leistung zur Chipgröße. Beides ist natürlich in der modernen Fertigung mit einer Strukturbreite von 40 Nanometer begründet.


Deutliche Steigerungen der Effizienz (Anklicken zum Vergrößern!)

AMD proklamiert die Radeon HD 4770 als direkten Gegenspieler der GeForce 9800 GT, die ebenfalls ab rund 90 Euro erhältlich ist. Da die Grafikkarte von Nvidia aber schon einige Zeit auf dem Buckel hat - es handelt sich ja nur um eine leicht verbesserte Version der schon 2007 eingeführten GeForce 8800 GT - sieht AMD die 4770 natürlich klar im Vorteil.


Radeon HD 4770 wird gegen GeForce 9800 GT gestellt (Anklicken zum Vergrößern!)

Die von AMD gezeigten Benchmarks bescheinigen der Radeon HD 4770 dann auch einen Leistungsvorsprung von 10 bis 50 Prozent gegenüber der GeForce 9800 GT.


AMD-Benchmarks: Radeon HD 4770 und GeForce 9800 GT (Anklicken zum Vergrößern!)

Außerdem kann sich AMD einen Seitenhieb auf Nvidia nicht verkneifen. Nach eigener Ansicht kann man mit Innovationen glänzen, während sich Nvidia bereits seit 2007 mit Umbenennungen und Wiederauflagen älterer Grafikkartenmodelle begnügt - zumindest in den günstigeren Preisbereichen.


Seitenhieb auf Nvidia: Innovation gegen Umbenennung (Anklicken zum Vergrößern!)

Immerhin hat Nvidia davon Abstand genommen, die GeForce 9800 GT bzw. 8800 GT nochmals umzubenennen. Es hatte wohl Pläne gegeben, diese Grafikkarte künftig als GeForce GTS 240 laufen zu lassen - analog zur GeForce GTS 250, bei der es sich um eine umbenannte GeForce 9800 GTX handelt.
Allerdings muss man auch festhalten, dass den meisten Anwendern egal sein dürfte, ob ein neues Grafikkartenmodell nun besonders innovativ ist oder nicht, solange es die gewünschte Leistung (oder mehr) bringt und dabei nicht allzuviel Strom verbraucht.


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