Gigabyte GA-660 TNT2 Review

So, back from Prüfungsstress melde ich mich wieder zurück.

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Ich hoffe ich habe in meiner kurzen Abstinenz das Schreiben nicht
verlernt.
Nichts desto trotz war Armin Lenz von
Full On 3D wieder
aktiv und hat die neue TNT2 Karte aus dem durch Mainboards bekannten
Hause Gigabyte
getestet. Die Rede ist von der Gigabyte GA-660. Es gibt einen
Punkt, der die Karte gegenüber anderen besonders interessant macht,
der Turbojumper. Das damit verbundene Feature nennt Gigabyte
Dualspeed. Das heißt im Detail, die Karte kann einmal mit den
Standardkonditionen 125 MHz Core- und 150 MHz Speichertakt betrieben
werden, setzt man jedoch den Jumper um, läuft sie ohne was über
Software zu deichseln mit 156/156 MHz. Um bei dem Spaß dann auch
nicht zu heiß zu werden hat sich Gigabyte wieder etwas neues einfallen
lassen. Der TNT2 Chip wird von vorne mit einem aktiven Lüfter
gekühlt und zugleich von hinten, auf der Rückseite der Karte,
mit einem passiven Kühlelement. In der Performance läßt
die Gigabyte GA-660 die Konkurrenz (Winner II, Erazor III, S320, Rage Fury)
doch schon zum Teil mit einigem Abstand im Regen stehen, zumindest ab
den interessanten Auflösungen ab 1024×768 aufwärts. Der Turbo
macht sich hier aber nur geringfügig bemerkbar, was auf den niedrigen
Speichertakt zurückzuführen ist. Armin bezeichnete den Turbojumper
auch eher als schlechten Gag, der sicher nicht kaufentscheident für die
Karte sein wird. Dennoch bietet sie in normalem Takt sehr gute Werte, die
durch einen Preis von ca. $170 (ca. 320,- DM) noch schmackhafter werden.
Allerdings hat Gigabyte auch noch einiges zu lernen. Die Treiber sind noch
nicht das Höchste der Gefühle, sie entsprechen bis auf das Logo
den Referenztreibern. Aber auch das Handbuch und die CD könnte laut
Armin noch etwas mehr bieten. Bemerkenswert ist allerdings die hervorragende
Kühlung durch die Doppelkühlung von vorne und hinten, sowie bereits
auf der CD vorhandene XFree Treiber für Linux.
Mehr dazu gibts hier.

Jürgen Stosch

Senior-Redakteur und Community Manager

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