DDR RAM noch Ende 2000

DDR SDRAM (Double-Data-Rate) scheint auf dem Vormarsch

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zu sein. So zumindest stellt das ein Artikel der Electronic
Buyers‘ News
dar. Schon im Jahre 2002 soll diese Art von
Speicher bis zur Hälfte des Speichermarktes ausmachen. Die
Entwicklung zeigt es: immer höhere Geschwindigkeitsrekorde
im Prozessorbereich fordern schnellere Speicherzugriffe.
Wo im Server- und Desktopbereich DDR RAM gerade erst Einzug
gehalten hat, operieren die Chips in Grafikkarten schon seit längerem.
Ein weiterer Einsatz solcher schnellen Bausteine
sind im verstärktem Maße in den internetfähigen
Handheld Geräten vorgesehen. RDRAM (Rival Direct) wird eher
in schnellen Workstations und in der Telekommunikation angetroffen.
Die Architektur dieser Speicher eignet sich bestens für solche
Kommunikationssysteme. Bislang gehen die Meinungen um DDR RAM
auseinander, was den Stand von diesem Speicherchip angeht.
Hitachi kündigt die Führung von DDR RAM im Speichermarkt schon
in den nächsten beiden Jahren an, wobei Micron Technology Inc.
und Semico Research eher die Meinung vertreten, dass es wohl
frühestens im Jahre 2004 soweit sein werde. Verschiedene
Quellen lassen vermuten, dass DDR noch in diesem Jahr seinen
Einzug in die PC-Welt erhält, unterstützt von Via, AMD und
intel. AMD feilt zur Zeit an einer DDR Roadmap für ihren Athlon.
Beide, sowohl AMD als auch Via, haben die Absicht, DDR Chips für
die Athlon-Systeme zu fertigen und noch vor intel auf den Markt
zu bringen. Auch Apple will in den DDR Markt einsteigen und planen
ebenfalls ein DDR SDRAM System für dieses Jahr. Der neue Speicherchip
soll jedoch erst für portable Geräte verfügbar sein, nachdem DDR seinen
Einsatz in den PCs gefunden hat. Durch seinen geringeren Stromverbrauch
und kleinere Betriebsspannung wird DDR RAM wohl die Zukunft für
Notebooks sein, zumal die Produktionskosten nahezu gleich zu den derzeitigen Speicherchips wie PC100 und PC133 bleiben werden. Leider jedoch
müssen ein paar Designänderungen an den Mainboards und am Bios vorgenommen
werden, was damit wohl nicht so schnell im Low-Cost Bereich für PCs
angewendet wird.
Quelle: Electronic Buyers‘ News

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