Duron am Start …

Was waren das für Tage? Die Sites überschlugen sich mit Infos und Spekulationen zum AMD Duron und auch Thunderbird.

Anzeige
Die wichtigsten Infos möchte ich hier nun vorstellen, also fangen wir an:

Die ersten Benchmarks des neuen „Billig-Athons“ hatte ein asiatisches Magazin, von dem auch einige Scans im Internet umher spukten. Doch die ersten Online-Benchmarks hat JC, die aber nicht von ihm gemacht wurden.
Der Duron schlug sich dabei ganz ordentlich. Nur etwa 2 Prozent hinter dem großen Bruder, dem Athlon, sind nicht schlecht, oder?
Wer sich gleich noch die Fotos im Bericht anschaut, wird feststellen, dass der Duron auf den Ecken kleine Füße hat. Diese sollen sicherlich wackligen Kühlern entgegen wirken, die wir z.T. vom Coppermine kennen.
Darüber hinaus sieht man, dass auf der Unterseite 9 Pins fehlen.

Nach dieser erfreulichen Meldung kommt aber ein Dämpfer mit Fragezeichen. Am Mittwoch hat AMDZone berichtet, dass der Multiplikator des Duron und Thunderbirds mittels Laser „fest eingebrannt“ werden soll. Das erklärte auch, dass das oben erwähnte asiatische Magazin nur über den FSB übertakten konnte.

Es wurde aber scheinbar vergessen, dass erst Tom herausfand, das man auch per Multiplikator(löten) übertakten kann. Beim Sockel A hat man nur das Problem: Wo ist ein Debug-Port oder die vielen kleinen Widerstände auf der Sockel A-CPU?

Ungeachtet dessen verkündete das Register einen Tag später, dass AMD auch weiterhin keinen festen Multiplikator einbauen möchte.

Für die richtigen Technik-Freaks unter uns gibt es hier noch ein paar nette Infos aus dem Utility WCPUID, das einen Duron analysiert hat.
Dabei ist anzumerken, dass der Unified Level-2 Cache(1KB groß) der CPU „16-way set associative“ ist, wie es so schön in WCPUID-Englisch heißt. Dadurch ist die Performance noch mal verbessert worden, speziell da der Level 2 Cache schon so klein ist.

Nicht nur der Duron hat Schlagzeilen gemacht. Das Register hat schon jetzt die OEM-Preise des Thunderbird. Ich habe sowohl die OEM-Preise des intel Coppermine ab dem 28.Mai als auch die Preise des Thunderbird ab 12.Juni einmal in eine Tabelle verfrachtet:

Taktfrequenz Coppermine Thunderbird
800 MHz 385 US-$ 250 US-$
850 MHz 551 US-$ 330 US-$
900 MHz 450 US-$
950 MHz 605 US-$
1000 MHz 990 US-$ 850 US-$


Wie man sieht ist der Thunderbird konkurrenzlos günstig. Zudem muß man sagen, das der Thunderbird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schneller als der Coppermine ist. Doch der Itanium soll ja auch bald eintreffen.
AMD hält Infos und Preis zum 1100 MHz Thunderbird aber weiterhin zurück, um noch einen Trumpf im Kampf gegen intel zu haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.