Elsa Gladiac

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Einleitung

GeForce2 GTS ChipElsa war einer der ersten Hersteller, der eine Grafikkarte mit dem neuen GeForce2 GTS Grafikprozessor von nVidia angeboten hat: die Gladiac.
Nach etlichen Generationen von nVidia-Chips, die Elsa auf Grafikkarten unter dem Namen Erazor auf den Markt brachte, hat Elsa sich nun für einen neuen Namen entschieden. Nach der Erazor X² (siehe Test) war anscheinend keine Steigerung der Erazor-Klasse mehr möglich.
Unser Dank geht an Elsa für die Bereitstellung des Testmodells. Leider mussten wir dieses nach relativ kurzer Zeit wieder abgeben, so dass eine genauere Untersuchung (u.a. der Anti Aliasing Fähigkeiten der Karte) nicht möglich war.FeaturesUnser Testmodell der Elsa Gladiac entsprach der sog. 32MB Retail-Version (ein 64MB Modell ist in Vorbereitung) und war deshalb mit einem Software-DVD-Player und einigen Demos auf der CD ausgestattet. Spiele sind nicht beigelegt, können aber über Elsas Website zu einem recht günstigen Aufpreis nachbestellt werden. Auch Video-Eingang und TV-Ausgang gibt es dieses Mal (für Elsa unüblich) nicht. Ein Video-In/Out-Modul ist optional erhältlich – dafür gibt es einen Stecker auf der Karte selbst.
Die wichtigsten Features im Überblick:

Grafikprozessor: NVIDIA GeForce2 GTS (200 MHz)
RAMDAC: 350MHz RAMDAC
Speicher: 32MB DDR RAM (166 MHz bzw. 333 MHz DDR)
Bus Typ: AGP 2x/4x, inklusive Fast Writes und Execute Mode
Bildwiederholrate: 60 Hz – 200 Hz
Anschlüsse: Monitor: D-Shell (15pol.)
über optionales Video-Modul: 1 x Video-In und 1 x Video-Out
Grafikstandards: Direct3D, OpenGL, DirectX7, DirectDraw, DirectShow
2D-Hardware-Features: 256-bit-2D-Beschleunigung, optimiert für 32-, 24-, 16-, 15-, und 8 bit Farbtiefe, Hardware-Cursor in TrueColor, Multi Buffering (2fach, 3fach und 4fach für flüssige Bewegungen und Video-Playback)
3D-Hardware-Features: 256-bit-Engine mit HyperTexel-Architektur, optimierte Direct3D- und OpenGL-Beschleunigung, kompletter DirectX7 Support, 32-bit-Z- und -Stencil-Buffer, Single-Pass Multi-Texturing, Anti-Aliasing, High-Quality Texture Filtering, inklusive Anisotropic; Advanced Per-Pixel Texturing für Perspektivkorrektur, Fog und Depth Cueing, Texture Compression
HDTV- und DVD-Playback: Erweiterte Motion Compensation für Vollbild-Video-Playback in allen DVD-und HDTV-Auflösungen, Video-Beschleunigung für MPEG-1, MPEG-2 und Indeo
Standards: VESA-BIOS-3.0-Support, DPMS, DDC2B, Plug&Play
Abmessungen: 173 x 108 mm (ATX-Format, zzgl. Slotblech)
Softwaretreiber: Windows® 98, Windows® 95, Windows® NT 4.0, Windows® 2000, Linux
Windows-Utilities: ELSA WINman Suite beinhaltet ELSA-Driver-Settings, ELSA Info, ELSA SmartRefresh, ELSA SmartResolution
Garantie: 6 Jahre, inkl. 100-Tage-Austausch-Service (exkl. in Deutschland)

Der Elsa-Treiber baut natürlich auf den Referenztreibern von Chip-Hersteller nVidia auf, bietet aber zusätzlich u.a. die Möglichkeit, die vertikale Bildsynchronisation für Direct3D und OpenGL abzuschalten. Dies ist bei den Referenztreibern nur über eine Modifizierung der Registry möglich.

Direct3D Einstellungen OpenGL Einstellungen
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Auch das vielbesprochene Full Scene Anti Aliasing (FSAA) ist in verschiedenen Stufen auswählbar – zumindest bei Direct3D Spielen. Für OpenGL gibt es nur ein Ein- oder Ausschalten.

Direct3D FSAA

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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