64bit DDR billiger als 128bit SDRAM

ATI begründet Einsatz von 64bit DDR SDRAM mit niedrigeren Kosten

Der Einsatz von DDR-RAM mit einem 64bit Speicherbus statt 128bit SDRAM auf einigen Grafikkarten ruft bei manchen Betrachtern Kopfschütteln hervor. Die Bandbreite und damit die Leistung ist bei gleichgetaktetem 128bit SDRAM genauso hoch wie bei 64bit DDR SDRAM. Warum nimmt der Hersteller also den vermeintlich teureren Double Data Rate Speicher statt dem herkömmlichen SDRAM? Beispiele dafür sind die Creative GeForce2 MX, die Matrox Millennium G450 und in Kürze auch die ATI Radeon VE.

Anzeige
David Nalasco, Technical Marketing Manager bei ATI Technologies, hat dies in einem Interview bei House of Help mit den tatsächlich niedrigeren Kosten begründet (frei übersetzt): „Grafikkarten mit 32MB sind inzwischen Standard und 64MB Karten kommen in Mode, da wird der Speicher immer mehr zum dominierenden Faktor für den Preis eines Grafikkarte. Speicher wird pro Chip abgerechnet und mit einer 128bit Speicherschnittstelle werden mehr Chips benötigt als mit einem 64bit Interface. Da die Preise für DDR SDRAM langsam auf das Niveau des normalen SDRAM sinken und eine 64bit DDR Konfiguration die gleiche Leistung bietet wie eine 128bit SDR Konfiguration, aber nur halb so viele Chips verwendet, kostet sie deutlich weniger.“

Quelle: Rage3D

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.