MSI StarForce 822 (GeForce3)

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Einleitung

MSI StarForce 822 Box
Micro-Star International, kurz: MSI, ist mittlerweile einer der Premium-Partner von NVIDIA und bietet deshalb natürlich auch eine Grafikkarte mit dem aktuellen Flaggschiff der kalifornischen 3D-Experten an. Die MSI StarForce 822 folgt dabei den üblichen Vorgaben von NVIDIAs Referenzdesign und taktet den GeForce3 Grafikchip mit 200 MHz und die 64 MB DDR SDRAM VGA-Speicher mit 230 MHz, was durch die Double Data Rate Technologie mit 460 MHz gleichzusetzen ist. Allerdings hat sich MSI nicht mit dem Basisdesign begnügt und bietet einige Extra-Features auf der Karte und eine besondere Ausstattung – wohl auch, um sich von der in Kürze zu erwartenden Schwemme der GeForce3-Boards von hierzulande eher unbekannten taiwanesischen und koreanischen Herstellern abzuheben.
So ist die StarForce 822 standard-mäßig mit einem TV-Modul ausgestattet, welches einen S-VHS- und einen Composite Video Ausgang sowie einen Composite Video Eingang bietet. Leider liegt in der Box nur ein SVHS-Kabel bei. Ein Composite-Kabel, um z.B. den Video-Eingang zu verwenden, fehlt. Das S-VHS-Kabel ist dafür mit seinen 2m ausreichend lang und nicht nur ein Adapter-Ersatz.

Während unseres Tests hat MSI das Design der Karte etwas geändert und spendiert der letztendlich in den Handel kommenden StarForce 822 nun einen ausladenden Kühlkörper, der auch die Speicherbausteine bedeckt (siehe entsprechende News). Auf die Leistung der Karte hat das nach Angaben des Herstellers keine Auswirkungen, sondern ist eher eine Design-Frage. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, den Review des Vorab-Modells mit dem Standard-Kühler trotzdem zu veröffentlichen.
Nachtrag 23.8.2001:
Nach einer Meldung von Digit-Life wird man die MSI StarForce 822 demnächst sogar mit unterschiedlichen Kühlern kaufen können (siehe Bild).
Die Übertaktungsfähigkeit dürfte mit dem neuen Kühler aber bestimmt gesteigert werden, aber darauf werden wir dann später noch eingehen.


MSI StarForce 822 Seitenansicht
MSI StarForce 822 Seitenansicht

Auf den ersten flüchtigen Blick entsprechen die Beilagen mit dem DVD-Player, dem Übertaktungs-Tool 3D!Turbo und den beiden Spielen V-Rally2 und Rogue Spear denen der StarForce64 mit dem GeForce2 Pro Grafikchip (siehe Test), aber aufgrund des Video-Eingangs hat MSI der StarForce 822 noch eine zusätzliche Ausstattung spendiert. Diese nennt der Hersteller „Premium CD Package“ und enthält das Videobearbeitungsprogramm Ulead VideoStudio4 Basic SE und die Idea Box CD. Letztere ist randvoll mit den unterschiedlichsten Video-Ausschnitten zum Thema Astronomie bzw. Science-Fiction. Das reicht von verschiedenen Szenen der Erde, anderen Planeten, Meteoriten etc. bis zu Explosionsszenen, Feuern und Rauch. Diese Auschnitte können vom Anwender für den Zusammenschnitt eigener Videos mit dem Ulead VideoStudio verwendet werden.

Probleme bei der Installation oder im Betrieb traten mit der MSI StarForce 822 übrigens nicht auf.

Wer Erläuterungen zur Technologie des GeForce3 Grafikchips sucht, der sei an unseren ersten Review einer solchen Karte verwiesen, den Testbericht der Elsa Gladiac 920.

Zum Abschluss dieser Einleitung möchten wir mal wieder der Firma MSI Technology GmbH in Frankfurt unseren Dank aussprechen, die uns die Karte schon frühzeitig zum Test zur Verfügung gestellt hat.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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