Wie geht’s weiter, NVIDIA?

Erneut Spekulationen um GeForce3 MX und Ultra sowie NV25 aufgetaucht

Ende letzter Woche sind mal wieder einige angebliche Details zu künftigen Grafikchips von NVIDIA im Web aufgetaucht. Da diese allerdings zum Teil den bisherigen Annahmen widersprechen und von NVIDIA selbst natürlich dazu noch keine Stellung bezogen wird, sollte man sie noch mit Vorsicht geniessen.

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Nach Angaben von The Inquirer dürfen wir in diesem Jahr mit einer GeForce3 Ultra rechnen, deren Grafikchip und -speicher höher getaktet sind als bisher. Außerdem soll es Modelle mit 128 MB RAM geben.
Allerdings wird auch angezweifelt, ob es die GeForce3 Ultra geben wird. Angeblich sei es für NVIDIA kein Problem, ein solches (lediglich hochgetaktetes) Produkt auf den Markt zu bringen, aber die Notwendigkeit für die Einführung einer GeForce3 Ultra wäre nur gegeben, wenn ein Konkurrenzprodukt (vielleicht die ATI Radeon2?) ihnen Marktanteile im High-End-Bereich abnimmt.

Im Frühjahr 2002 soll dann der NV25 erscheinen. Dieser sei zum Großteil mit dem GeForce3 (NV20) identisch, soll aber neben besserer Fertigung in 0,13µ und höheren Taktfrequenzen einen zweiten Vertex Shader spendiert bekommen. Der Grafikchip der Xbox (NV2A) wird ebenfalls zwei Vertex Shader besitzen, so dass dies durchaus sinnvoll erscheint.
Die Unterstützung von DirectX 9 und gekrümmten Oberflächen mit den sogenannten Nurbs (Non-Uniform Rational B-Splines; siehe 3D Concept) wird noch bezweifelt. Beides wird vom GeForce3 aber zumindest schon teilweise unterstützt.

Wenn also auch noch unsicher ist, ob es je eine GeForce3 Ultra geben wird, so scheint doch festzustehen, dass in diesem Herbst die GeForce3 MX vorgestellt werden wird. Dieser Grafikchip mit dem Codenamen NV17 soll nach Angaben von x-bit labs den GeForce2 MX in den Low-End-Bereich drängen und die GeForce2 GTS und Pro ersetzen. Wie der GeForce2 MX wird der „MX3“ nur die Hälfte der Pipelines seines großen Bruders besitzen (zwei statt vier) und niedriger getaktet sein.
Grafikkarten mit dem GeForce3 MX dürften vorwiegend mit 128bit SDR SDRAM ausgestattet sein und um die $150 (umgerechnet ca. 350 DM) kosten.

Quelle: Verschiedene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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