Mainboard-Trends in 2002

Intel 845 DDR Chipsatz kann nur mit zwei DIMM-Sockeln

Wie Ende Oktober bereits angekündigt haben viele Hersteller letzte Woche in Las Vegas ihre neuen Mainboards vorgestellt. Einer der Schwerpunkte war der Intel Pentium 4 und damit natürlich auch der kommende i845D Chipsatz für DDR SDRAM, der sich schon jetzt einer breiten Akzeptanz erfreuen kann. Allerdings wurde damit auch eine Limitation des i845D deutlich: Der neue Intel-Chipsatz unterstützt nur maximal zwei DIMM-Sockel. Der Speicherausbau wird damit doch deutlich eingegrenzt. Üblich sind auf modernen Mainboards eigentlich drei oder vier RAM-Sockel.

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Neben dem i845D scheint sich der SiS645 als zweiter Performance-Chipsatz für den Pentium 4 zu etablieren. Der VIA P4X266 wird nur von sehr wenigen Herstellern verwendet und vom ALi Aladdin-P4 ist noch immer nichts zu sehen.
Bei den AMD-Prozessoren beherrscht der VIA KT266A die Szenerie. Der neue nVidia nForce ist vielen Herstellern offenbar noch zu teuer.

Ein Exot unter den Sockel-A Mainboards ist das FIC AT31 mit dem neuen ATI A3 Chipsatz. Dieser unterstützt DDR SDRAM Hauptspeicher und kann mit einer Southbridge von ALi oder VIA verbunden werden, dies bleibt dem Mainboard-Hersteller überlassen.
Von der integrierten Grafiklösung sollte man allerdings nicht zu viel erwarten. Geboten wird ein RV200 Core (wie auf der Radeon 7500), aber nur mit einer halb so großen Speicheranbindung (64bit DDR).
Weitere Infos und viele Bilder von neuen Mainboards findet ihr bei AnandTech.

Asus i845D Mainboard
ATI A3 Chipsatz auf FIC Mainboard

Quelle: AnandTech

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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