Gigabyte will Geld von Elsa

Gericht soll Vermögen von Elsa in Taiwan einfrieren

Während Elsa in Aachen aufgrund der drohenden Insolvenz ums Überleben kämpft, kündigt sich neuer Ärger in Asien für den deutschen Grafik- und Netzwerkspezialisten an. Gigabyte Technology hat bestätigt, dass sie am 7.Februar bei einem Gericht in Taiwan beantragt haben, das dortige Vermögen von Elsa einzufrieren. Grund sind ausstehende Zahlungen von Elsa an Gigabyte.

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Gigabyte hatte für den deutschen Hersteller schon eine ganze Weile deren nVidia-basierte Grafikkarten gefertigt, aber offenbar ist Elsa in der zweiten Jahreshälfte 2001 langsam mit den Zahlungen in Rückstand geraten. Der Anteil von Elsa-Karten in der Fertigung von Gigabyte betrug im letzten Jahr 10% (bei insgesamt 1,4 Millionen Karten).
Die taiwanesische Firma hat aber die Geschäfte mit Elsa langsam zurückgefahren und die Kooperation ist mittlerweile beendet. Die Produktion von Grafikkarten bei Gigabyte wurde ja auch auf Lösungen von ATI Technologies verlagert, wie Anfang Januar bekannt wurde.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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