GeForce 6200 für AGP kommt

Günstigste GeForce 6 Grafikkarten ab Februar nicht mehr nur für PCI-E

nVidia hat diese Woche darüber informiert, dass ab Februar GeForce 6200 Grafikkarten wie erwartet auch für den AGP-Bus erhältlich sein werden. Bislang gab es das im Oktober eingeführte, günstigste Mitglied der GeForce 6 Familie mit der Unterstützung für das Shader Model 3.0 nur für PCI Express. AGP wird ermöglicht durch den Einsatz von nVidias HSI (High Speed Interconnect) Bridge-Chip, der die AGP Signale vom Bus in PCI-E für den Grafikchip umwandelt.

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Im Vergleich mit der GeForce 6600 ist die Zahl der Pipelines bei der GeForce 6200 von 8 auf 4 halbiert worden. Wie der NV43 Grafikchip der 6600er ist der NV43V der 6200er in 110nm Prozesstechnologie gefertigt. Die von nVidia empfohlenen Taktraten liegen bei 300/275 MHz. Allerdings sind die Grafikkartenhersteller nicht an diese Vorgaben gebunden.
Preislich liegt die GeForce 6200 AGP (zumindest anfangs) recht deutlich über den bisher angebotenen GeForce 6200 PCI Express Grafikkarten. Während diese für zum Teil deutlich unter 100 Euro angeboten werden sollen, sind die GeForce 6200 AGP Modelle voraussichtlich erst ab 120 Euro oder mehr zu bekommen. Dies erscheint etwas hochgegriffen angesichts der momentanen Preise von 140 bis 160 Euro für eine GeForce 6600 AGP mit 8 Pipelines und ungefähr den gleichen Taktraten.

Albatron hat seine GeForce 6200 für AGP bereits angekündigt. Die Albatron AGP6200 ist mit 128MB Speicher, DVI-Anschluss und TV-Ausgang ausgestattet.

Albatron AGP6200

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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