AMD-CPUs bald mit mehr Cache?

AMD lizensiert Z-RAM Technik für kondensatorlosen & dichteren Speicher

Prozessorhersteller AMD testet offenbar die Möglichkeit, den integrierten Pufferspeicher seiner CPUs durch die Z-RAM Technik deutlich zu vergrößern. Dazu wurde eine Technologielizenz von dem in der Schweiz gegründeten Unternehmen Innovative Silicon Inc. (ISI) erworben. Z-RAM (Zero capacitor DRAM) besitzt eine fünfmal höhere Dichte als normales SRAM und immerhin noch die doppelte Dichte von Embedded DRAM.

Anzeige

Z-RAM passt technisch sehr gut zu AMD, denn dieses basiert auf der Silicon-On-Insulator (SOI) Produktionstechnik, die auch AMD für seine Prozessoren einsetzt.
Durch die höhere Speicherdichte von Z-RAM kann zum Einen größerer Cache in die CPUs integriert werden und andererseits die Chipfläche verkleinert werden. AMDs Entwicklungschef Craig Sander sagte dazu: „Das würde gleichzeitig die Performance verbessern und den Stromverbrauch im I/O-Bereich senken.“
Außerdem ist Z-RAM nach Angaben von ISI in den meisten Fällen günstiger als Speicher aus herkömmlichem Silizium.
Laut Sander muss AMD jetzt sicherstellen, dass sich die Z-RAM Technik auch in der Praxis bewährt. Außerdem wird geprüft, wie gut diese skaliert. Man werde dazu im Werk in Dresden einige Testchips in 90nm- und 65nm-Technik fertigen.
Craig Sander wollte sich deshalb auch noch nicht dazu äußern, wie schnell Z-RAM in die Massenproduktion integriert wird und ob dies bereits für die in diesem Jahr geplante Fertigung in 65nm Technik vorgesehen ist.

Quelle: EE Times

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.