Dell erhält als erstes IT-Unternehmen das 80-Plus-Gold-Zertifikat

Anforderungen von Energy Star 5.0 werden vorzeitig erfüllt

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Frankfurt am Main, 25. Juni 2008 – Dell hat als erstes IT-Unternehmen das 80-Plus-Gold-Zertifikat für seine Server-Netzteile erhalten. Dieses Zertifikat bekommen nur Produkte mit mindestens 92 Prozent Wirkungsgrad.

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Mit dem 80-Plus-Gold-Zertifikat für seine Netzteile unterstreicht Dell erneut seinen Anspruch, das grünste Technologieunternehmen der Welt zu werden, und festigt seine Vorreiterrolle im Bereich Green IT. Dieses Zertifikat (http://www.80plus.org) erlaubt Herstellern und Kunden, Netzteile auf Basis bereits bestehender Kriterien von Energy Star (http://www.energystar.gov) und der Climate Savers Computing Initiative (http://www.climatesaverscomputing.org) zu vergleichen. Das neue Dell-Netzteil mit 80-Plus-Gold-Zertifikat erfüllt bereits jetzt die ab dem 1. Juli 2009 vorgeschriebenen Climate-Savers-Ziele für Server und ist seiner Zeit damit um mehr als ein Jahr voraus. Nach diesen Richtlinien geprüfte Netzteile müssen einen Wirkungsgrad von mindestens 92 Prozent besitzen und eine Nennleistung von 50 Prozent erreichen.

Seit Anfang dieses Monats bietet Dell zudem als erstes führendes Unternehmen der Branche stromsparende 80-Plus-Silber-zertifizierte Netzteile für seine Desktops an. Um das 80-Plus-Silber-Zertifikat zu erhalten, müssen Netzteile rund acht Prozent energiesparender arbeiten als es die Energy-Star-4.0-Richtlinie vorsieht und drei Prozent effektiver sein als es nach dem kommenden Energy Star 5.0 vorgeschrieben ist. Zudem erfüllt das Silver-80-Plus-Label bereits jetzt die ab dem 1. Juli 2009 verbindlichen Anforderungen der Climate Savers Computing Initiative.

„Dell hat in unseren Augen das Thema Energieeffizienz auf eine ganz neue Ebene gehoben“, sagt Geoff Wickes, Director of Commercial & Industrial Programs bei Ecos Consulting und dem 80-Plus-Programm. „Der Wert von 80-Plus ergibt sich aus einem engen Zusammenspiel zwischen Herstellern, Energieversorgern und Kunden und fördert Innovationen und effizientere Methoden auf dem Weg zu grüneren IT-Lösungen“.

„Beim Thema Energieeffizienz verfolgen wir eine ganz klare und einfache Strategie“, ergänzt Albert Esser, Vice President of Power and Infrastructure Services bei Dell. „Wir entwickeln Energy-Smart-Technologien der neuen Generation, in die wir das Feedback unserer Kunden einfließen lassen, die den CO2-Ausstoß um Millionen von Tonnen reduzieren und enorme Kosteneinsparungen ermöglichen.“

Hintergrund

Dell hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß seines weltweiten Geschäftsbetriebs bis Ende 2008 als weltweit erstes Technologieunternehmen vollständig zu neutralisieren. Das Unternehmen spart durch Verbesserungen in seinen Fertigungsstätten und ein weltweites Power-Management-Programm jährlich bereits mehr als drei Millionen US-Dollar und knapp 20.000 Tonnen CO2.

Notebooks und Desktops von Dell gehören zu den stromsparendendsten Systemen auf dem Markt. Bis 2010 sollen sie 25 Prozent weniger Strom verbrauchen als aktuelle Produkte. Mit dem Vostro Energy Smart 410 (http://www.dell.de/vostro) präsentierte Dell jüngst einen Desktop-PC, der es Kunden ermöglicht, jährlich bis zu 47 Prozent Energiekosten einzusparen und das ganz ohne Leistungseinbußen (1).

Seit 2005 haben Anwender von OptiPlex-Desktops weltweit mit hocheffizienten Power-Management-Features rund 2,5 Milliarden US-Dollar an Stromkosten und schätzungsweise 25 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Mit einem Online-Rechner unter http://www.dell.de/energy können Anwender berechnen, wie viel Stromkosten und CO2-Emissionen sich mit Energy-Smart-Systemen jährlich einsparen lassen.

Was es bedeutet, auf grüne Technologien zu setzen

Dell will das „grünste“ Technologie-Unternehmen der Welt werden und tut viel dafür. Seit April 2008 wird das Firmenhauptquartier zu 100 Prozent mit Energie aus erneuerbaren Energien betrieben. Der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energie macht Dells Energiekosten besser kalkulierbar, während die Kosten für traditionelle Energie weiter steigen. Die CO2-Bilanz von Dell gemessen am Umsatz zählt bereits jetzt zu den niedrigsten unter den Fortune-50-Unternehmen und beträgt weniger als die Hälfte seines größten Mitbewerbers.

Bereits im September 2007 hat Dell sein Plant-a-Forest-for-Me-Programm gestartet. Diese Initiative ermöglicht Unternehmen und Partnern den Austausch von Best Practices und das Pflanzen von Bäumen in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Zu Dells Partnern zählen AMD, ABN AMRO, Ask.com, CGI, Staples, Salesforce.com, Targus und WellPoint.

Weitere Informationen zu Dells Umwelt-Engagement gibt es unter http://www.dell.de/earth und http://www.regeneration.org.

(1) Based on testing by Dell Labs in May 2008 and Dell energy calculations comparing a Vostro 410 with Energy Smart settings vs. the same configuration without Energy Smart settings. Actual performance will vary based on configuration, usage and manufacturing variability.

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