Clarkdale & Arrandale ohne D-Sub

Intels 32-nm-CPUs mit Grafik bedienen nur digitale Monitoranschlüsse

Anfang nächsten Jahres sollen die in 32-nm-Technik gefertigten Prozessoren von Intel mit den Codenamen ‚Clarkdale‘ (für Desktop-PCs) und ‚Arrandale‘ (für Notebooks) auf den Markt kommen. Im CPU-Gehäuse sitzt neben den 2 Kernen auch eine integrierte Grafik. Wie berichtet sollen passende Mainboards mit DisplayPort, DVI und/oder HDMI ausgestattet werden können. Wie es um den analogen Anschluss per VGA/D-Sub aussieht, war noch unklar, aber jetzt heißt es, dass Clarkdale und Arrandale Systeme ohne auskommen müssen.

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Die Grafiksignale von Clarkdale und Arrandale werden über den CPU-Sockel (LGA1156) an den Chipsatz und das Mainboard geleitet. Dass die kommenden 32-nm-CPUs die drei oben genannten digitalen Monitoranschlüsse unterstützen, war klar, aber nach aktuellen Berichten wird D-Sub nicht mehr unterstützt. Ob analoge Monitore oder LCDs nur mit VGA-Anschluss per Adapter betrieben werden können, ist noch unklar, aber wohl zweifelhaft. Das Ende dieser analogen Anschlüsse dürfte damit endlich näher rücken.

Bei Clarkdale und Arrandale wird eine Dual-Core CPU mit 32 Nanometer Strukturbreite mit einem 45-nm-Grafikteil in ein CPU-Gehäuse integriert. Die ersten dieser Prozessoren mit der Westmere Architektur wurden bereits als Muster an die Hersteller verteilt. Im vierten Quartal sollen sie ausgeliefert werden und im ersten Quartal 2010 im Handel erscheinen.

Grafikkarte mit (von links) HDMI, D-Sub und DVI

Quelle: BSN

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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