Epic: GPGPU-Entwicklung zu teuer

Geschäftsführer des Spieleentwicklers kritisiert neue Technologien

Der Geschäftsführer von Epic Games, Tim Sweeney, kritisierte während der High Performance Graphics 2009 Konferenz die Entwicklung mit „General Purpose Computing on Graphics Processing Units“ (GPGPU). Laut Sweeney wäre die Entwicklung auf GPGPU-Basis wesentlich teurer, als beim Einsatz einer herkömmlichen CPU bzw. GPU. Laut Sweeney rechne man etwa einen bestimmten Betrag ein, um ein Spiel, das nur auf einen Thread ausgrichtet ist für CPUs zu entwickeln. Dieser Betrag würde sich verzehnfachen, wenn man für GPGPUs programmieren würde.

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Laut Sweeney ist bereits die Entwicklung für Multi-Cores doppelt so teuer. Für die Playstation wiederum falle im Vergleich zur herkömmlichen Programmierung mit einem Thread der dreifache Betrag an. Sweeney hält bereits die Entwicklung für die PS3 für zu kostspielig und denkt, dass sich die meisten Firmen keine Entwicklung für GPGPUs leisten könnten.

Dennoch sieht Sweeney Rahmen für Veränderungen, so prophezeit er das Ende von DirectX und OpenGL: „Bei der nächsten Generation werden wir 100 % des Rendering-Codes in einer richtigen Programmierersprache wie C++ oder CUDA schreiben.“ Dies würde Vorteile mit sich bringen: „Eine echte Programmierersprache ist frei von seltsamen API-Beschränkungen. Ob das ganze dann letzten Endes auf ATI-, Intel-, oder Nvidia-Hardware läuft ist eine andere Frage. Vom Potential her könnte der Code auf jeder Hardware laufen, die allgemeine Programmierersprachen verarbeiten kann.“

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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