Microsoft macht gute Geschäfte mit Krebs

2001: ‚Linux ist ein Krebsgeschwür‘, 2010: Microsoft drittgrößter Linux-Anbieter. So schnell kanns gehen. Was in der Zwischenzeit passiert ist.

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Microsoft und Novell sind im Jahre 2006 nach Patenstreitigkeiten eine Partnerschaft eingegangen. Novell stellt unter anderem Suse Linux her. Und für die Enterprise-Version dieses Betriebssystems hatte Microsoft Support-Abos im Wert von 240 Millionen US-Dollar bei Novell erworben. Diese sind inzwischen fast vollkommen ausverkauft.

Insgesamt 475 Kunden haben eine nicht näher spezifizierte Anzahl an Coupons gekauft, sprich: im Durchschnitt hat jeder der Kunden Coupons für rund eine halbe Million Dollar bestellt. Mit diesem Deal hat Microsoft vom Umsatz her tatsächlich Platz drei der Linux-Anbieter erklommen. Führend ist zwar weiterhin Red Hat, aber Microsoft hat nun in der Open Source-Welt einen Fuß in der Tür. Der Erfolg lässt die beiden Unternehmen über eine weitergehende Zusammenarbeit nachdenken.

Hartware.net wünscht weiterhin viel Erfolg bei dem Unterfangen und gibt Microsoft noch einen kleinen Tip an die Hand: Lasst eure Kunden besser nicht wissen, dass ihr ihnen Support für Krebsgeschwüre verkauft…

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