Rock Band 3: Keyboard angespielt

Von 80er Pop und Progessive Rock

EAs und Harmonix Rhythmus-Spieleserie „Rock Band“ geht im November diesen Jahres in die dritte Runde. Auf dem stagnierenden Markt der Musik-Spiele konnte „Rock Band“ beim Erscheinen durch Einbeziehen einer ganzen Band mit Schlagzeug, Gitarre, Bass und Gesang neue Akzente setzen. Dann folgten mit den Ablegern „Lego Rock Band“ sowie „The Beatles: Rock Band“ oder „Green Day: Rock Band“ nur wenige Neuerungen. Der dritte Teil soll alles besser machen und führt auch neue Peripheriegeräte wie das Keyboard ein. Wir haben uns für euch einen genauen Eindruck verschafft.

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Das Keyboard verfügt über 25 reguläre Tasten, sowie die üblichen Knöpfe und ein Steuerkreuz. Weitere Tasten ermöglichen, ähnlich wie bei der Gitarre, das Zuschalten von Effekten. Beim Spielen machte das Keyboard einen sehr stabilen Eindruck und auch der Anschlag wirkte angenehm. Sicherlich lassen sich professionelle Geräte besser spielen, aber soetwas wie gewichtete Tasten erwartet wahrscheinlich auch niemand von einem Videospiele-Zubehör.

Nun zu der wichtigsten Frage: Ist das Keyboard im Grunde nicht das gleiche wie die Gitarre? Weit gefehlt – obwohl der Autor dieser News sich mittlerweile als Rock-Band-Veteranen bezeichnen kann, ist das Spielen selbst auf einfachereren Spielmodi völlig anders als an der Gitarre. Zwar nutzt man etwa auf „Medium“ nur 5 Tasten, doch auch hier muss man sich völlig neu orientieren. Auf höheren Spielmodi kommt schließlich das gesamte Keyboard zum Einsatz und auf dem neuen „Pro“-Modus können sich im Grunde nur angehende Musiker versuchen.

Für unseren Test haben wir Huey Lewis and the News mit „Power of Love“ und Queen mit „Bohemian Rhapsody“ nachgespielt. Trotzdem wir anfangs fast jeden Ton verpasst haben, hat es enormen Spaß gemacht und für eine völlig neue „Rock Band“-Erfahrung gesorgt. Wer also ein Freund von Rhythmus-Spielen ist, für den ist das Keyboard quasi ein Pflichtkauf. Wie schon das Schlagzeug ergänzt auch das Keyboard die vorhandenen Peripheriegeräte absolut sinnvoll und sorgt für ein rundes Line-Up. Die stabile Verarbeitung und die gut zu spielenden Tasten, sorgen ab November sicher bei „Rock Band“-Fans wieder für lange Sessions.



Quelle: Eigene

André Westphal

Redakteur

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