Kinect am Windows-7-PC

Microsoft sagt es ist kein Hack

Morgen erscheint Microsofts Bewegungssensor Kinect in Deutschland für die Xbox 360. In den USA ist das Peripheriegerät seit dem 4. November erhältlich und schon durch findige Modder zweckentfremdet worden: Die New Yorker Firma Adafruit Industries hatte 2.000 US-Dollar Preisgeld für denjenigen angeboten, der es schaffen würde Kinect unabhängig von der Xbox 360 zum Laufen zu bringen. Bereits am letzten Wochenende gelang dies einem Mitglied der Open-Source-Entwickler-Gemeinschaft NUI. „AlexP“ veröffentlichte Videos, in denen er Kinect problemlos über einen PC mit Windows 7 bedienen konnte.

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Für AlexP ist diese Arbeit nicht neu, denn ein ähnliches Experiment gelang ihm bereits mit der Playstation-3-Eye-Kamera. So konnte er sich die Kinect-Aufnahmen nicht nur über Windows 7 anzeigen lassen, sondern auch den Motor der Kamera kontrollieren, um deren Ausrichtung zu verändern.

Microsoft ist von dieser Entwicklung verständlicherweise wenig begeistert, dementierte aber, dass es sich hier um einen Hack handele: „Kinect für die Xbox 360 ist nicht gehackt worden, denn in keinster Weise wurden Hard- oder Software für die Xbox 360 verändert. Hier hat lediglich jemand Treiber entwickelt, die auch anderen Geräten die Vernetzung mit Kinect erlauben. Wir weisen darauf hin, dass jene Treiber und die Verwendung von Kinect mit anderen Geräten als der Xbox 360 von Microsoft nicht unterstützt werden. Wir raten unseren Kunden Kinect an der Xbox 360 zu nutzen, um die beste Erfahrung zu genießen.“

Dieses Video zeigt Kinect in Verbindung mit einem PC mit Windows 7:

Quelle: Gamespot

André Westphal

Redakteur

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