Intel liefert wieder 6er Chipsets

Chipsätze für Sandy Bridge aber erstmal nur für "nicht betroffene" Systeme

Nachdem Intel letzte Woche einen Fehler in den Chipsätzen der 6er Serie für die neuen Sandy Bridge Prozessoren gefunden hatte, wurde der Verkauf der entsprechenden Produkte zunächst gestoppt. Mittlerweile werden die Chipsets wieder ausgeliefert, allerdings nur für PC-Systeme, die nicht betroffen sind. Dabei handelt es sich aber noch nicht um die neue Version der 6er Chipsätze, bei denen der Fehler behoben ist. Diese sollen ab Mitte Februar, also wohl nächste Woche, ausgeliefert werden.

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Wenn die neuen 6 Series Chipsätze ab nächster Woche an die Mainboard- und PC-Hersteller ausgeliefert werden, wird es aber noch eine Weile dauern, bis die entsprechenden Produkte auch erhältlich sind. Intel war letzte Woche noch davon ausgegangen, dass man erst Ende Februar die neuen Chipset-Versionen fertig hat und es bis April dauern wird, bis man wieder die ursprünglich geplanten Stückzahlen erreicht. Ob es nun schon im März zu einer breiten Verfügbarkeit kommt, sagte Intel nicht.

Was jetzt noch mit den alten Versionen der Chipsätze ausgeliefert wird und was man unter „nicht betroffenen Systemen“ verstehen darf, kann man relativ leicht ableiten. Bekanntlich sind die SATA 6 Gbit/s Anschlüsse der 6er Chipsets nicht von dem schleichenden SATA-Bug betroffen. Dementsprechend dürften jetzt nur PCs und Notebooks ausgeliefert werden, die ausschließlich die SATA 6G Ports nutzen.

Quelle: Intel

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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