“Tablet-Preise müssen sinken“

Analyst: Verkaufspreise zwischen 200 bis 250 US-Dollar seien ideal

Viele Analysten prophezeien dem Tablet-Markt eine große Zukunft. Gleichzeitig realisieren viele Marktbeobachter, dass eine Hürde noch zu bewältigen ist: Die Einstiegspreise für brauchbare Tablets sind noch zu hoch. So erklärt Glen Yeung, ein Analyst bei Citigroup: „Wir sind nicht so optimistisch was den Tabletmarkt angeht wie unsere Kollegen. Bei anderen Gerätegruppen gibt es preislich viel breitere Angebote, so dass auch Tablets ab etwa 200 bis 250 US-Dollar verfügbar sein sollten, damit das anvisierte Ziel von 50 Millionen verkauften Einheiten pro Jahr erreicht wird.“

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Aktuell sind die Marktpreise weit von diesen Zahlen entfernt: Die meisten Tablets kosten in den USA weit über 400 US-Dollar. Etwa ist ein iPad mit der einfachsten Ausstattung in Nordamerika für 499 US-Dollar zu haben. In Deutschland muss man den selben Betrag in Euro auf den Tisch legen.

Yeung räumt allerdings ein, dass niedrigere Preise zwar nötig sind, aber wirschaftlich aktuell kaum zu machen seien: „Auf dem aktuellen Stand der Technik sind hochwertige Tablets für 200 bis 250 US-Dollar nicht realistisch.“ Trotzdem bleiben viele Analysten bei sehr opitmistischen Verkaufserwartungen und prophezeien für 2011 60 Millionen ausgelieferte Einheiten. Yeung bezweifelt diese Zahl und fürchtet Überproduktion könnte zu überfüllten Lagern und Enttäuschung bei Händlern und Produzenten führen.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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