Netbook-Markt schrumpft

Verkaufszahlen reduzieren sich um 40 %

Glaubt man aktuellen Zahlen der Firma Microsoft, bricht der Netbook-Markt geradezu zusammen: So sollen die Verkaufszahlen für Netbooks im ersten Quartal 2011 um ganze 40 % gesunken sein. Analysten griffen Microsofts Angaben auf und konfrontierten AMD und Intel mit dem Abnehmen des Netbook-Booms. Beide Firmen bestritten derartige Verkaufseinbrüche, selbst wenn sie einen generellen Rückgang der CPU-Verkäufe für Netbooks eingestanden. Zumindest scheint sich der aktuelle Tablet-Hype auf die Netbook-Verkäufe auszuwirken und Kunden von den ultramobilen Computern abzuziehen.

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AMD und Intel dürften von diesem Wandel wenig begeistert sein: Beide Firmen haben Probleme sich im Smartphone- und Tablet-Segment gegen die Konkurrenz durch ARM durchzusetzen. Zumindest in Netbooks konnte man seine x86-CPUs noch unterbringen, doch dieser Markt schrumpft offenbar. Jetzt sind neue Ideen gefragt, damit Netbooks nicht genau so verschwinden wie etwa UMPCs oder die MIDs.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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