Lieferumfang, Äußeres & Display
Ein ansprechend gestalteter Karton mit Tragegriff beherbergt das Acer Aspire One 522 Netbook sowie das Zubehör. Neben einem Akku (11,1 Volt – 4,24 Ah) befinden sich ein erfreulich kleines Steckernetzteil sowie eine Kurzanleitung im Lieferumfang. Mehr legt Acer dem Gerät nicht bei, aber mehr benötigt man auch nicht.
Das Aspire One 522 ist ohne Zweifel selbst mit eingesetztem Akku ein sehr flaches Netbook, allerdings äußerlich ohne große Überraschungen. Die Rückseite des Displaydeckels ist metallic-schwarz lackiert und nicht einfach nur durchgefärbt. Hier kann man etwas mehr Resistenz gegenüber Kratzern erwarten als bei anderen Netbooks. Fingerabdrücke zieht die Fläche trotzdem magisch an, sieht aber mit dem silbernen Schriftzug sehr edel aus.
Die Arbeitsfläche auf der Innenseite wird dagegen erfreulicherweise von matten Oberflächen dominiert. Das Touchpad fügt sich nahtlos in die Handballenauflage ein. Die Maustasten sind ganz an der Vorderseite des Gerätes zu finden, aber mit einem schmalen Steg zur Vorderkante hin. Damit läuft man nicht Gefahr, beim unvorsichtigen Aufklappen des Deckels mit einem Finger an der Tastenwippe hängen zu bleiben. Die flache Tastatur bildet mit der Handballenauflage eine Ebene.
Materialanmutung und Verarbeitung sind ohne Fehl und Tadel.
Das glänzende Display lässt sich relativ leicht aufklappen, bleibt aber stets fest arretiert und wippt nicht nach. Anlass zur Kritik gibt es beim Bildschirmrahmen. Das Hochglanz-Plastik scheint im geschlossenen Zustand am unteren Rahmen ab und an Kontakt zum Chassis zu haben, was auf Dauer unnötigerweise unschöne Kratzer zur Folge hat.
An den Seiten zeigt das Gerät erste Unterschiede zu den fast baugleichen Modellen mit Intel-CPU.
Neben drei USB 2.0 Ports, VGA und Netzwerk-Schnittstelle, dem Cardreader und dem Netzteilanschluss findet sich ein HDMI-Anschluss an der linken Seite und ein deutlich kleinerer Kühlluftauslass als beim Intel-Pendant. Deutet dies auf geringere Verlustleistung hin? Dazu später mehr.
Display
Ja es glänzt. Mit allen Vor- und Nachteilen, die diese Technik mit sich bringt. Helligkeit, Ausleuchtung und Blickwinkel entsprechen dem Durchschnitt, hier gibt es keine Auffälligkeiten. Diese beginnen erst beim Starten der Windows-Oberfläche. Irgendwas ist hier anders! Das Display stellt auf den üblichen 10 Zoll nämlich nicht 1024×600 Pixel dar wie andere Geräte dieser Klasse, sondern 1280×720 Pixel. Dies resultiert in einer viel feineren Anzeige – Textdokumente, Tabellen und Webseiten sind mit deutlich weniger Scrollen darstellbar.
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