Sony führt „PSN Pass“ ein

Strategie um Second-Hand-Spiele unattraktiv zu machen

Spieleentwicklern und Publishern ist der Handel mit gebrauchten Spielen ein Dorn im Auge. EA hat aus diesem Grund seinen „Online Pass“ eingeführt, der die Online-Funktionen eines Titels erst per Code freischaltet und so an ein festes PSN- bzw. Xbox-Live-Konto bindet. Offenbar hat Sony diese Idee gefallen, denn das Unternehmen verfährt mit dem „PSN Pass“ jetzt genau so: Erstmals kommt dieses Verfahren bei „Resistance 3“ zum Einsatz – wer Multiplayer-Partien spielen möchte, muss sich mit einem beigelegten Code erst anmelden. Wem der Code fehlt, der muss ihn nachträglich kostenpflichtig erwerben.

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Im Klartext bedeutet das, dass nur Erstkäufer des Spiels „Resistance 3“ die Online-Funktionen kostenlos nutzen können. Wer das Spiel gebraucht bezieht, muss sich den „PSN Pass“ zusätzlich dazu kaufen. Der jeweilige „PSN Pass“ gilt natürlich immer nur für den jeweiligen Titel.

Sony erklärt, es gehe mit PSN Pass darum „Schneller mehr Premium-Online für unsere First-Party-Spiele anzubieten.“ Inoffiziell dürfte aber klar sein, dass es sich vielmehr um eine direkte Maßnahme gegen den Verkauf gebrauchter Spiele handelt.

Quelle: IGN

André Westphal

Redakteur

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